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Feminismus im Islam

Lübbenau. "Rights under the veil – Frauenrechte unter dem Schleier" heißt eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Lübbenau. Dazu sind Johara Ballali und Roberta Chimera im Kulturzentrum Gleis 3 in der Güterbahnhofstraße zu Gast. red/bt

Sie zeigen, dass islamischer Feminismus kein Widerspruch in sich ist und ebenso vielfältig und lebendig ist wie die unterschiedlichen Lebensrealitäten muslimischer Frauen in Deutschland und weltweit.

Wie verbinden Frauen Religion und Frauenrechte? Welche Anliegen, Vorstellungen und Ziele lassen sich im islamischen Feminismus fassen? Wie kann eine größere Sichtbarkeit für deren Positionen hergestellt und unterstützt werden? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung "Am Mittwoch, 27. September, 18 Uhr, soll innerhalb des Projektes von Johara Bellali und Roberta Chimera darüber diskutiert werden", erklärt Birte Kaspers von der Heinrich-Böll-Stiftung. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, unter der Mailadresse: anmeldung@boell-brandenburg.de können sich Interessenten für Planungszwecke ab sofort anmelden. Die Veranstaltung wird in Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung, Stadt Lübbenau und Kulturzentrum Gleis 3 organisiert.

Johara Bellali ist eine deutsch-marokkanische Umweltingenieurin, die in Luxemburg aufgewachsen ist. In den letzten 15 Jahren hat sie im Entwicklungszusammenarbeitsbereich in Afrika, Asien und Lateinamerika gearbeitet. Seit drei Jahren arbeitet sie beim Think-Tank Adelphi in Berlin. Ihre Arbeit ist auf Klimawechsel fokussiert. Johara Bellali ist vom Ökofeminismus fasziniert.

Roberta Chimera hat in Italien arabische Sprache und Literatur mit einem besonderen Fokus auf Islamischen Feminismus studiert. Seit mittlerweile zwei Jahren arbeitet sie als Dokumentarfilm-Produzentin. Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung von Kommunikationsstrategien im transmedialen Umfeld.