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| 01:24 Uhr

Feinstaubplaketten sind seit Dezember gefragt

Spree-Neisse/Berlin.. Seit Anfang Februar wird in der Berliner Umweltzone scharf kontrolliert, ob dort fahrende Autos mit einer Feinstaubplakette gekennzeichnet sind. Wer sie nicht hat, zahlt 40 Euro und bekommt einen Punkt im Verkehrszentralregister Flensburg. Frank Muscheid


Seit Mitte Dezember verzeichnet die Zulassungsstelle des Landkreises Spree-Neiße eine verstärkte Nachfrage nach den roten, gelben und grünen Nachweisen hinter der Windschutzscheibe. Darüber hat die Sachbearbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Silvia Friese, auf Nachfrage informiert. So seien ab Mitte Dezember bis zum Jahresende 2007 insgesamt 744 Plaketten ausgegeben worden. Seit Jahresbeginn seien rund 630 Plaketten an Fahrzeughalter gegangen.
Der Anteil der gekennzeichneten Autos an den zugelassenen Fahrzeugen ist aber verhältnismäßig gering. So sind derzeit den Kreisangaben zufolge rund 5900 Lkw sowie 72 600 Pkw zugelassen.
„Überwiegend vergeben wir die grünen Plaketten“ , sagt Petra Kalz, Sachbearbeiterin für Steuern und Versicherungen in der Zulassungsstelle. Das grüne Abzeichen kennzeichnet alle Benziner mit geregeltem Katalysator oder Dieselfahrzeuge mit der Euro-Schadstoffnorm 4. Durch Nachrüstung mit einem Partikelfilter können Diesel-Fahrzeuge die nächsthöhere Schadstoffgruppe erreichen. Keine Plakette erhalten Diesel mit der Euro-Norm 1 oder Benziner ohne geregelten Katalysator. Dieselfahrzeuge mit Euro 2 fallen unter die Schadstoffgruppe 2 (rot), Euro 3 unter die Schadstoffgruppe 3 (gelb). Mit der grünen Plakette ist die unbefristete Einfahrt in die Berliner Umweltzone innerhalb des S-Bahnrings möglich, mit den anderen Plaketten nur bis zum 31. Dezember 2009.