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| 16:26 Uhr

Lübbenauer Kids im Fußballcamp
Lübbenauer Nachwuchs-Fußballer kicken mit Ex-Bundesligaprofi

 Ex-Fußballprofi René Tretschok (Mitte mit blauem Polo-Shirt) brachte den Lübbenauer Jungkickern den Fairplay-Gedanken nahe.
Ex-Fußballprofi René Tretschok (Mitte mit blauem Polo-Shirt) brachte den Lübbenauer Jungkickern den Fairplay-Gedanken nahe. FOTO: LR / Daniel Preikschat
Lübbenau. Bei René Tretschok konnten junge TSG-Mitglieder nicht nur fußballerisch einiges lernen. Von Daniel Preikschat

25 junge Mitglieder der TSG Lübbenau haben in dieser Woche das große Los gezogen. Sie konnten mit dem ehemaligen Championsleague-Sieger und zweimaligen Deutschen Meister René Tretschok auf der TSG-Anlage zusammen trainieren. Ebenfalls etwas Besonderes: Bei sommerlichen Temperaturen wurde für die Kinder eine Water-Soccer-Anlage aufgebaut, eine Art bewässerte Hüpfburg, in der man Fußball spielen kann. Neben vielen wertvollen Tipps bekamen die Jungkicker T-Shirt, Trinkflasche und einen Fußball als Erinnerung an das Fußballcamp mit nach Hause.

Der vollständige Name der Veranstaltung, die da am Mittwoch und Donnerstag in Lübbenau stattfand, lautet „Sparkassen Fairplay Fußball Camp“. Ein langer Name, der schon verrät, worum es geht und wer dabei finanzielle Unterstützung leistet. Der Fairplay-Gedanke soll den Kindern nahe gebracht werden. Vermittelt werde, dass Integration und Toleranz Spaß machen können, sagte Tretschok am Donnerstag. Weiter will der Ex-Profi, der 1995 ein Fußballzentrum gegründet hat und seit fünf Jahren mit der Sparkasse Fußballcamps anbietet, gerade die ehrenamtliche Arbeit in ländlicher Region unterstützen.

Nachwuchstrainer der TSG haben dabei gern geholfen, so Marko Feller, Nachwuchsleiter in der Abteilung Fußball. Feller hat das Camp mit Tretschok organisiert und mit den anderen TSG-Fußballtrainern die 25 Jungen und Mädchen ausgesucht. Unter ihnen auch Leonie und Leon, denen das Camp eine Menge Spaß gemacht hat, wie sie erzählen. Leonie sagt, dass sie von René Tretschok sogar schon mal gehört hat. Obwohl er seine großen Erfolge mit Borussia Dortmund hatte, als sie noch nicht geboren war. Aber der BVB ist auch Leonies Lieblingsverein, Marco Reus ihr Lieblingsspieler.

Fairplay spielte in den zwei Tagen aber nicht nur beim Fußballspielen selbst eine Rolle. Frauke Offer von der Brandenburgischen Sportjugend war mit zwei Kollegen ebenfalls nach Lübbenau gekommen, um die Kinder auf spielerische Weise an das Thema heranzuführen. Auf Legosteinen konnten sie ihre Gedanke zum Fairplay aufdrucken lassen sowie ihre Namen. Auf den Steinchen zu lesen waren Botschaften wie: „nicht schupsen“, „sympathischer sein“, „abklatschen nach dem Spiel“ oder auch „verlieren können“.

Ähnliches wurde auch auf ein großes Kunststoffbanner geschrieben, auf dem ein Leuchtturm abgebildet war. Das Banner bekam die TSG geschenkt. René Tretschok empfahl, es im Kabinentrakt gut sichtbar aufzuhängen. Durchaus auch als Botschaft für erwachsene Spieler.

 In einer Water-Soccer-Anlage durften sich am Donnerstag junge TSG-Mitglieder austoben.
In einer Water-Soccer-Anlage durften sich am Donnerstag junge TSG-Mitglieder austoben. FOTO: LR / Daniel Preikschat