| 02:32 Uhr

Erzieher fördern Bewegungsdrang der Kinder

Kinder und Erzieher der Kita Amalie-Schmieder Haus.
Kinder und Erzieher der Kita Amalie-Schmieder Haus. FOTO: Preikschat
Lübbenau. Die Vorfreude ist groß in der evangelischen Kita Amalie Schmieder Haus in Lübbenau. Denn am kommenden Dienstag erwartet man dort willkommenen Besuch. red/dpr

Peter Fuchs von der Hengstenberg-Pikler-Gesellschaft und Vertreter der Unfallkasse Brandenburg kommen zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages. Er sieht vor, dass die Kita Referenzeinrichtung für das Bewegungsprojekt Bewegung à la Hengstenberg wird.

Pädagogin Elfriede Hengstenberg hatte bereits in den Dreißiger Jahren erkannt: Viel Bewegung ist Grundlage für den Reifungsprozess fast aller Fähigkeiten und Fertigkeiten von Kindern. Ihr daraus abgeleitetes Konzept sieht vor, den kindlichen Bewegungs- und Forschungsdrang behutsam zu unterstützen, erklärt Sylvia Hauck, stellvertretende Leiterin der Einrichtung: "Je mehr Sinne dabei genutzt werden und je besser die körperlichen Fähigkeiten gefördert werden, desto besser die Vernetzung im Gehirn."

Aufmerksam geworden auf den Ansatz Elfriede Hengstenbergs wurde Kita-Leiterin Kerstin Löben durch den Artikel in einer Fachzeitschrift. Im Team, im Kita-Ausschuss und im Förderverein sei über das Bewegungsprojekt diskutiert und Kontakt zur Unfallkasse Brandenburg aufgenommen worden. Im März kam dann die Zusage: Die Kita wird Referenzeinrichtung für das Projekt Bewegung á la Hengstenberg.

Inzwischen hatten die Kollegen Ute Walter und Patrick Marx ihre Weiterbildungen, heißt es weiter. Sie werden ihrerseits das Team im Haus weiterbilden, die Kinder an diesem Tag ausnahmsweise häuslich bei den Eltern betreut.

Apropos Kinder! Sie können am Dienstag neue Holzspielzeuge ausprobieren, die der Besuch mitbringt. Dass sie pädagogisch anspruchsvoll sind, werden sie kaum merken. Hauptsache, es spielt sich gut mit ihnen.