(red/kr) Hängt der Fischkasten unten, gibt es frischen Fisch. Schon seit Jahrhunderten werden solche hölzernen Kästen am Ufer der Fließe von den Spreewäldern genutzt, um den Fisch vor dem Verzehr aufzubewahren. Noch viel älter ist die Tradition der Fischerei im Spreewald. Typische Fischarten in den Fließen sind Aal, Hecht, Barsch, Zander, Karpfen, Schleie sowie verschiedene Weißfische.

Mit der „Fischzeit im Spreewald“ vom 1. Oktober bis zum 12. November wird an diese Tradition erinnert. In der „Kolonieschänke“, im Hotel am „Spreebogen“ und im Kur und Wellnesshaus „Spreebalance“ im Kurort Burg werden in dieser Zeit besondere Fisch-Menüs serviert. Das Bootshaus „Am Leineweber“ verkauft täglich frischen Räucherfisch.

Im Rahmen der „Fischzeit“ können die Gäste auf ganz besondere Weise die Tradition des regionalen Fischfangs entdecken. Am besten geht das natürlich, wenn ein echter Spreewaldfischer spannende Geschichten über die Spreewaldfischerei erzählt, wie beim „Spreewälder Fisch(er)tag“ am Samstag, 5. Oktober, und am Samstag, 12. Oktober, jeweils ab 11 Uhr, im Bootshaus Rehnus in Burg. Hier verbindet sich die traditionelle Kahnfahrt mit kulinarischen Genüssen. Eine Anmeldung unter Telefon: 035603/ 366 ist notwendig.

Weitere Höhepunkte der Fischzeit sind das Große Abfischen der Spreewaldfischer am 13. Oktober, ab 12 Uhr, in Lehde sowie das Fischerfest der Teichwirtschaft Petkampsberg am 2. November mit dem Abfischen des Großen Inselteichs zwischen Lübben und Schlepzig.