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Stadtfest
Erlebnisreicher Herbstmarkt in der Neustadt

Herbstmarkt am wis-a-vis in der Lübbenauer Neustadt.
Herbstmarkt am wis-a-vis in der Lübbenauer Neustadt. FOTO: Preikschat / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Lübbenau. Modenschau, Ponyreiten, Lampionumzug – das bunte Angebot am wis-a-vis hat vor allem den Kindern viel Spaß gemacht.

Viel zu erleben gab es ganz besonders für Kinder auf dem Herbstmarkt am vergangenen Freitag in der Lübbenauer Neustadt. Entlang der wis-a-vis-Ladenzeile am Roten Platz sorgten die Wohnungsbaugesellschaft und ihre Ladenmieter gemeinsam mit der Lübbenaubrücke für ein buntes und lebendiges Markttreiben.

Wer aus Richtung Spreewaldhaus kam, stieß zuerst auf den Halloween-Stand der WiS. Mutige Menschen konnten hier in schaurig gestaltete Boxen hineingreifen und bekamen darin wahlweise haarige oder glibberige Dinge zu fassen. Am Glücksrad wartete die Belohnung für die Selbstüberwindung. Mindestens ein Trostpreis winkte, aber auch Gutscheine zum Beispiel für das Spreeweltenbad.

Vor dem Wurlawy-Bekleidungsgeschäft von Designerin Sarah Gwiszcz bildete sich eine große Menschentraube, um die Modenschau anzusehen. Ein paar Schritte weiter warteten Ponys vom Hof in Repten darauf, Reiter durch das Wohnquartier tragen zu dürfen. Einladend für die Kinder war aber auch der Schminkstand in der Fahrschule Knobba. Dort konnten sich Jungen und Mädchen schrecklich schöne Masken aufmalen lassen, um danach beim Lampionumzug ordentlich was her zu machen.

Was an den Ständen für wenige Euro zum Verkauf angeboten wurde, war fast durchweg mit viel Liebe handgemacht. Im WiS-Kindertreff Gebasteltes priesen Felicitas und die anderen Mädchen und Jungen selbstbewusst und geschäftstüchtig an, wie Erzieher Christian Lehnigk zu Recht fand. Queenie Nopper und ihre Helferinnen von der Lübbenaubrücke steuerten schicke neue Taschen aus alten Transparenten bei, jede ein Unikat.

Doreen Urban und ihre Kolleginnen vom Hairstudio packten Überraschungspakete in Zeitungspapier ein. Wer eins kaufte, unterstützte so die ASB-Aktion „Wünschewagen“, die Todkranke betreut und gut versorgt zu ihren Wunsch-Orten bringt.

Holzbearbeiter und Brettchenhersteller Arnold Klähr aus Vetschau war „froh“, dass Händlern und Besuchern Sturm und Regen erspart blieben. Die schöne Veranstaltung schien auch Petrus zu gefallen.