Die Referenten kämen von den Technischen Universitäten Poznán, Gdansk und aus dem eigenen Haus, teilt die BTU mit. Diese Universitäten arbeiteten bereits seit Jahren intensiv bei der Halbleitertechnologie zusammen.

Der Workshop widmet sich laut BTU überwiegend der Materialforschung in der Halbleiterbranche. Dazu entwickelt die BTU derzeit ein postgraduales Masterprogramm, das berufstätigen Physikern, Ingenieuren der Halbleiter- und Elektrotechnik, aber auch polnischen Studierenden die Möglichkeit einer international anerkannten Zusatzqualifikation auf dem Gebiet der Halbleitertechnologie bieten soll. Zwei Jahre lang könnten die Studierenden jeweils an einem Tag in der Woche englischsprachige Lehrveranstaltungen zur Halbleiterphysik an der Cottbuser Universität absolvieren, die durch praktische Beiträge von Referenten aus dem industriellen Umfeld und aus den Forschungseinrichtungen das Lehrangebot ergänzt werden, kündigt die BTU an.

Die Idee für die praxisorientierte Ausbildung sei auf die enge Kooperation des Instituts für Physik und Chemie der BTU Cottbus mit regionalen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern zurückzuführen. Deren Kompetenzen würden im "Cottbus Joint Lab" zusammengeführt, in dem BTU, Institut für Halbleiterphysik (IHP) Frankfurt/Oder, Institut für Kristallzüchtung (IKZ) Berlin, die Fraunhofer-Gesellschaft, das Helmholtz Zentrum in Berlin sowie die Industrie (AMD in Dresden) kooperieren.