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Emis Electrics nimmt 15 neue Auszubildende mit an Bord

Lübbenau. Im Ausbildungsjahr 2016/17 hat die Emis-Gruppe mit ihren Verbundpartnern 15 junge Menschen für unterschiedliche Ausbildungsgänge an Bord genommen. Wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens weiter heißt, bietet Emis technische und kaufmännische Erstausbildungen sowie die Möglichkeit dualer Studiengänge an. red/dpr

Emis selbst bildet zehn der 15 Jugendlichen in den Berufen Industrieelektriker, Fachrichtung Betriebstechnik, Elektroanlagenmonteur, Elektroniker für Betriebstechnik und Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik aus, heißt es weiter. Darüber hinaus biete das Lübbenauer Unternehmen mit Fachhochschulen und Universitäten Möglichkeiten für ein duales Studium als Ingenieur für Elektrotechnik oder im Finanzmanagement an. Zusätzlich können in der Emis-Gruppe Orientierungspraktika absolviert werden.

Firma geht neue Wege

Um Auszubildende und Studierende zu gewinnen, gehe Emis stets neue Wege. Neben innovativen Projekten im Rahmen von "Jugend denkt Zukunft" werden dabei auch regelmäßig Orientierungstage organisiert. In diesem Jahr waren erneut verschiedene Schulen bei Emis zu Gast. Ziel sei es, Schülern so einen ersten Einblick in die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen zu geben. Im kommenden Jahr werde Emis an verschiedenen Standorten Informationstage für Mädchen und junge Frauen anbieten, um deren Interesse für technische Berufe und Studien zu fördern.

Über die vielfältigen Chancen bei Emis, heißt es vom Unternehmen weiter, informierte sich kürzlich auch Landrat Siegurd Heinze. Die Geschäftsleitung um Christopher Perschk, Daniel Gollasch und Benjamin Oppermann wertete mit dem Landrat die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt aus und diskutierte die wachsenden Herausforderungen.

Emis, so wurde in dem Gespräch festgehalten, konnte trotz geringerer Nachfrage erneut alle Ausbildungsplätze besetzen. Dazu Geschäftsführer Christopher Perschk: "Für Jugendliche wird es immer wichtiger, sich frühzeitig mit Unternehmen und insbesondere mit den technischen Grundlagen zu beschäftigen." Schulen und Unternehmen sieht Perschk in der Pflicht, eine Ausbildung als interessante Alternative zum Studium zu vermitteln.

Ergänzend dazu sagte Daniel Gollasch: "Auch nach der Ausbildung bieten sich in der Emis-Gruppe vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten." Gollasch verwies hierbei auf faire Bezahlung und Prämien sowie kontinuierliche Weiterbildungen. Daneben gebe es Zuschüsse für Sport und Kindergärten sowie interessante Aufstiegschancen. Benjamin Oppermann fügte hinzu: "Für diejenigen, die international arbeiten wollen, bietet Emis Möglichkeiten, weltweit tätig zu sein."

In zweiter Generation

Christopher Perschk hat 2015 von seinem Vater Eberhard Perschk, dem Gründer der Emis, die Geschäftsführung übernommen und führt das Familienunternehmen nun in zweiter Generation. Ebenfalls 2015 bekam Emis den Zukunftspreis, weil sich die gesamte Geschäftsleitung für die individuelle Entwicklung von Mitarbeitern engagiert und für die Lausitz starkmacht. Das Unternehmen ist auf fast 500 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland gewachsen und erzielt einen Jahresumsatz von 45 Millionen Euro im Bereich der Elektro- und Automatisierungstechnik.

Weitere Informationen unter www.emis-gruppe.de .