Der Wasser- und Bodenverband "Oberland Calau" beginnt daher in diesen Tagen, den Teichdamm zu stabilisieren und durch Sohlschwellen in den angrenzenden tiefen Meliorationsgräben die Sickerverluste der Teiche zu verringern. Gleichzeitig werden verlandete Gewässerabschnitte in den Teichen beräumt. So entstünden wieder freie Wasserflächen, erklärt Jentsch. Gleichzeitig lasse der Naturschutzbund Calau als Eigentümer der Teichflächen aus eigenen Spendenmitteln ein weiteres Einlaufbauwerk rekonstruieren und Hindernisse, die den Durchfluss behindern, in den Teichen beseitigen. Damit könnten die Wasserverluste reduziert und die Versorgung der Teiche mit Frischwasser gesichert werden. Die Arbeiten wurden nach Angaben des Naturschützers bewusst in den späten Herbst gelegt, um die Störungen für die Tierwelt in diesem Naturschutzgebiet so gering wie möglich zu halten. Mit dem Abschluss der Arbeiten sei noch in diesem Jahr zu rechnen, so dass im nächsten Frühjahr ein ungestörtes Wiedererwachen der Natur unter besseren Bedingungen als in der Vergangenheit erfolgen könne, erklärt Jürgen Jentsch. Seit einiger Zeit werden im OSL-Kreis Kleingewässer in der Agrarlandschaft neu angelegt, verlandete Gräben geöffnet oder die Funktionsfähigkeit von Stauanlagen wieder hergestellt. Anliegen ist, das Wasser zu halten und damit die Artenvielfalt zu sichern.