ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:33 Uhr

Ein Sommer voller Geschichte(n) im Torhaus und im Lehder Museum

Lübbenau/Lehde. "Gemacht von Hand in Stadt und Land" ist das Motto im Lübbenauer Spreewald-Museum und im Freilandmuseum Lehde. Denn im Brandenburger Themenjahr dreht sich alles um das Handwerk. H. Kuschy

Historische Handwerkstechniken werden in die Museen geholt, und ab dem Sommer geben neue Ausstellungen und Erlebnisplätze sowie Handwerks-Workshops Einblicke in traditionelle Berufe im Spreewald vor 100 Jahren.

Ab Juni entdecken Besucher im Lübbenauer Torhaus das geschäftige Treiben in der blühenden Handwerkerstadt im 19. Jahrhundert. Dort bieten Fleischer, Bäcker und Kolonialwarenhändler ihre Waren an. Wie feinstes Schuhwerk entsteht, ist in einer Werkstatt zu erleben, und von der Spitze bis zum Blaudruck fertigen Handwerker alles an, was man braucht. Altes Handwerk kann im Museum ausprobiert werden.

Noch bis zum 4. September kann die Sonderausstellung "Sandmann trifft Micky Maus - Deutsch-Deutsche Spielzeugwelten" angeschaut werden. Von Mai bis September geht Frau Bürgermeisterin shoppen. Die resolute Dame nimmt die Besucher mit auf einen unterhaltsamen Rundgang durch die historischen Geschäfte und Werkstätten im Museum.

Im Freilandmuseum Lehde erlebt der Besucher Spreewälder Geschichte(n) von der Landarbeit zwischen den Fließen bis zum aufblühenden Tourismus, "von Traditionen und Bräuchen bis zum ländlichen Handwerk und vom Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft bis zur historischen Feuerwehr", heißt es in einer Mitteilung. Alles, was die Menschen früher gebraucht haben, wurde auf den Höfen selbst hergestellt, zum Beispiel Körbe geflochten, Holz wurde bearbeitet, Wolle gesponnen. An verschiedenen Stationen entdeckt der Besucher, wie ein Kahn entsteht, wie Dächer aus Reet gedeckt werden und vor Regen schützen oder wie ein Spreewaldhaus gebaut wird.

Täglichen Führungen (11.30 Uhr und 15.30 Uhr) können sich die Besucher anschließen. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.museums-entdecker.de .