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| 02:32 Uhr

Ein Code gibt mehr Sicherheit für den eigenen Drahtesel

Polizeioberkommissar Peter Schmidt codiert ein Fahrrad.
Polizeioberkommissar Peter Schmidt codiert ein Fahrrad. FOTO: W. Löben
Lübbenau. In der Niederlausitz häufen sich die Zahlen der Fahrraddiebstähle. Die Polizei jedoch könne nur aufklären und raten, die angebotene Fahrradcodierung im Ort zu nutzen. W. Löben

Werde dann ein Fahrraddiebstahl angezeigt, sei die Codierung eine gute Hilfe. Die Chance, dass ein Fahrrad wieder den rechtmäßigen Besitzer erreiche, sei durch die Codierung größer, sagt Polizeioberkommissar Peter Schmidt aus Senftenberg. Gemeinsam mit Kriminaloberkommissar Hans Joachim Piwolski, hat er diesmal 17 Fahrräder in Lübbenau codiert. Georg Sündmann (76) aus Klein Beuchow war mit seinem Rad dort. "Ich selbst war zum Glück noch nicht persönlich betroffen. Aber ich möchte einfach die Sicherheit haben", erzählt der passionierte Radler.

"Die Codierung schreckt einen Dieb ab. Und auch wenn sie abgeschliffen wird - im Nachhinein kann durch die Polizei trotzdem festgestellt werden, um welche Kombination es sich handelt", erklärt Peter Schmidt.

An diesem Tag sind es nicht viele Radfahrer, die das kostenlose Angebot nutzen. Codierungen bei der Polizei seien stets kostenlos im Gegensatz zur Verkehrswacht. "Es sind vorrangig ältere Menschen, die ihre Fahrräder codieren lassen", erläutert Hans-Joachim Piwolski.