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Leader-Region Spreewald-Plus
Dorf bleibt Dorf – Einwohner wollen mitreden

Dörfer haben in Raddusch mitgeredet: Matthias Hantscher, Vorsitzender des  Sportvereins Raddusch), Melanie Kossatz (Spreewaldverein), Bengt Kanzler (Bürgermeister Vetschau) und Ulrich Lagemann (Ortsvorsteher Raddusch) diskutieren mit.
Dörfer haben in Raddusch mitgeredet: Matthias Hantscher, Vorsitzender des  Sportvereins Raddusch), Melanie Kossatz (Spreewaldverein), Bengt Kanzler (Bürgermeister Vetschau) und Ulrich Lagemann (Ortsvorsteher Raddusch) diskutieren mit. FOTO: Peter Becker
Raddusch. Ehrenamtliche Akteure diskutieren über die Zukunft auf dem Lande.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Spreewaldverein hat ehrenamtliche Akteure aus Dörfern der Leader-Region Spreewald-Plus nach Raddusch eingeladen. Die Veranstaltung hat sich an Akteure gerichtet, die wissen wollen, welche Informations- und Beratungsangebote es schon gibt und die nach einer konstruktiven Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Entwicklung im ländlichen Raum suchen. Als Partner holten sich die Organisatoren das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg und die Dorfbewegung Brandenburg für den Erfahrungtsaustausch ins Boot.

„Dörfer wollen gehört werden, mitreden und auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen“, sagte die Geschäftsführerin des Spreewaldvereins, Melanie Kossatz, zu der Veranstaltung. Dazu passte der Vortrag von Franziska Ullrich vom Forum ländlicher Raum. Sie stellte den Dorfdialog – Fahrplan fürs Dorf vor. Günter Thiele legte dar, mit welchen Aktivitäten sich der Verein Dorfbewegung Brandenburg für mehr Selbstbestimmtheit der Dörfer einsetzt. Den Dörfern wieder eine Stimme geben, heißt das erklärte Ziel.

Benjamin Raschke, Mitglied des

Landtages (Grüne), klärte über die Arbeit der Enquete-Kommission auf. „Erste Handlungsempfehlungen, die an den Landtag und die Landesregierung gegeben werden sollen, wurden bei dem Dörfer-Treffen stark diskutiert“, sagte er.

Die Regionalmanagerin Melanie Kossatz zeigte sich sehr zufrieden mit der aktiven Beteiligung der ehrenamtliche Akteure, vor allem der

Ortsvorsteher. Einig waren sich die Teilnehmer am Ende der Zusammenkunft: Dorf bleibt Dorf und das Veranstaltungsformat solle im nächsten Jahr wiederholt werden, sagte Melanie Kossatz mit Blick auf 2018.