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| 16:42 Uhr

Blick nach vorn
Digitalisierung und der Drang nach mehr Individualisierung

Innovative Ideen haben die Teilnehmer des Zukunftsworkshops im Lübbenauer Rathaus gesammelt. Weitere Gesprächsrunden sind geplant.
Innovative Ideen haben die Teilnehmer des Zukunftsworkshops im Lübbenauer Rathaus gesammelt. Weitere Gesprächsrunden sind geplant. FOTO: Johanna Beuckert
Lübbenau. Nach der Re-Zertifizierung als Q-Stadt hat die Spreewald-Touristinformation zum ersten Workshop 2018 ins Rathaus eingeladen.

Die Spreewald-Touristinformation Lübbenau hat einen Zukunfts-Workshop im Lübbenauer Rathaussaal organisiert. Zu diesem Anlass haben Touristiker die Zukunftsinstitut-Workshop GmbH eingeladen, um die Teilnehmer mit innovativen Ideen zur nachhaltigen Entwicklung der touristischen Region vertraut zu machen.

Im Zentrum des Workshops stand ein Impulsvortrag von Andreas Steinle, Geschäftsführer des Instituts. „Damit haben wir den ersten großen Schritt für das Q-Jahr 2018 in Lübbenau gemacht. Denn nach der jüngsten Rezertifizierung von Lübbenau für weitere drei Jahre als Q-Stadt, ist das für uns natürlich kein Grund, in den Qualitätsbestrebungen nachzulassen. Weitere Workshops sind ebenfalls geplant und auch die nächsten Q-Treffen stehen bald an“, sagt Marita Kulla, die nicht nur neu zum Mitarbeiterstab des Spreewald-Touristinformation Lübbenau e.V. hinzugestoßen ist, sondern nun auch als Q-Sprecherin fungiert.

Im Workshop wurden vor allem Megatrends und ihre Auswirkungen auf den Tourismus behandelt. Referent Andreas Steinle verwies unter anderem darauf, dass auch eine erfolgreiche Region wie der Spreewald die großen Entwicklungen beachten müsse, denn gerade in Zeiten des Erfolgs werden gerne leichtfertige Fehler gemacht und sich zu schnell auf bereits Erreichtem ausgeruht. Er sprach von Trends wie Digitalisierung, dem zunehmenden Drang nach Individuellem bei der Reiseplanung, aber auch die Auswahl der Reiseziele nach ihrem sogenannten Instagrammability-Faktor, also wie der Ort in den sozialen Medien wirkt.

Eine positive Entwicklung könne nur gewährleistet werden, wenn man das große Ganze im Blick behalte. Entsprechend aufmerksam hörten die rund 50 Teilnehmer dem Referenten zu.

(bt)