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| 14:17 Uhr

Außergewöhnlicher Gottesdienst
Die Spreetaufe – ein Zeichen der Heimatliebe

 Die zweijährige Edda aus Hamburg fühlt sich bei ihrem Vater Christian sicher, als sie von Pfarrer Andreas Döhle   mit Spreewasser getauft wird. Für Mutter Sarah, die auf dem Grundstück an der Spree aufwuchs, ist die Spreetaufe ein Zeichen der Heimatliebe.
Die zweijährige Edda aus Hamburg fühlt sich bei ihrem Vater Christian sicher, als sie von Pfarrer Andreas Döhle   mit Spreewasser getauft wird. Für Mutter Sarah, die auf dem Grundstück an der Spree aufwuchs, ist die Spreetaufe ein Zeichen der Heimatliebe. FOTO: Dorn
Lübbenau. Kürzlich haben sich Familien und die Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinden Lübbenau zu einem außergewöhnlichen Gottesdienst aufgemacht. Alle trafen sich auf dem Grundstück von Familie Miottke am Leiper Weggraben in Lübbenau.

Der Grund: Gleich sechs Kinder sollten von Pfarrer Andreas Döhle in der Spree getauft werden.

Vor den Augen einer bunten Gottesdienstgemeinde, die sich an den Ufern des Fließes und auf einem Kahn versammelt hatte, haben Edda, Arne und die anderen Täuflinge die Spreetaufe und den Segen empfangen. „Lasset die Kinder zu mir kommen!“. Diese Aufforderung von Jesus von Nazareth ist mit der Bibel überliefert. In diesem Sinn lassen Christen ihre Kinder taufen, in der Kirche oder im Fluss wie hier im Spreewald, wo sich der Pfarrer und die Väter der Täuflinge in das Wasser begaben. Bei über 34 Grad im Schatten war der Gang in das kühle Nass eine willkommene Erfrischung.

Für den Spreewaldpfarrer Döhle ist das alles nichts Neues. Einmal im Jahr bieten er und seine Kollegin Ulrike Garve an verschiedenen Orten entlang der Fließe die Möglichkeit der Spreetaufe an.