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| 02:44 Uhr

Die klare Botschaft der Betroffenen

Die Diskussion um die Zukunft der Schulstandorte in Lübbenau erinnert an das berühmte Damoklesschwert. Welche Schule trifft es, welche Schule muss umziehen? Die Hirschberger-Grundschule oder die Jenaplanschule? Oder fällt das Schwert doch nicht hinab und beide Schulen verbleiben am alten Standort? Bisher haben Stadtverwaltung, Stadtverordnete und die Schulen diese Fragen intern diskutieren können, untereinander.

Damit scheint es nun vorbei zu sein. Mit deutlicher Stimme mischen sich die betroffenen Eltern ein. Sie wollen eine Entscheidung in ihrem Sinne und haben dabei den Vorteil, dass ihre Botschaft klar und verständlich ist: Kurze Wege für kurze Beine. Müssen Altstadt-Kinder zur Schule in die Neustadt, kann Lübbenau mit diesem Spruch nicht mehr für sich werben. Das zu erkennen, reicht ein kurzer Blick auf den Stadtplan. Einem Kind beispielsweise aus der Dammstraße wäre der Fußweg bis zur nächsten Regelgrundschule in der Wagner-Straße oder in der Grotewohlstraße kaum zumutbar. Kurz wäre der Weg zur Schule dann nur noch von der nächstgelegenen Bushaltestelle aus.

Daniel Preikschat