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| 16:58 Uhr

Schneider informiert sich über Bauprojekte
3,4 Millionen Euro werden auf der L 49 verbaut

  Infrastrukturministerin Kathrin Schneider, Christian Hänsel (Landesbetrieb Straßenwesen), Torsten Zinke (Strabag) und Detlef Wunderlich (Bauüberwachung, v.l.). informieren sich über den Stand der Bauarbeiten in Vetschau.
Infrastrukturministerin Kathrin Schneider, Christian Hänsel (Landesbetrieb Straßenwesen), Torsten Zinke (Strabag) und Detlef Wunderlich (Bauüberwachung, v.l.). informieren sich über den Stand der Bauarbeiten in Vetschau. FOTO: Peter Becker
Vetschau. Die Baumaßnahmen am Vetschauer Kreisel liegen voll im Zeitplan. Von Peter Becker

In der mehr als 8000 Einwohner zählenden Spreewaldstadt Vetschau herrscht reger Baubetrieb – am Bahnhof und auf der L 49. An der Kreuzung der Landesstraße L 49 und an der Einmündung der Berliner Straße wird seit Anfang März gebaut. Hier wird ein Kreisverkehr gebaut. Die Zu- und Abfahrten der Landesstraßen werden saniert und ein Mitfahrerparkplatz errichtet. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) überzeugte sich kürzlich vom Stand der Arbeiten, die im Oktober 2020  beendet sein sollen.

Christian Hänsel, Oberbauleiter beim Landesbetrieb Straßenwesen, konnte ihr berichten, dass der Bau im Plan liegt. Kürzlich im Untergrund gefundene alte Fundamente haben keine wesentliche Verzögerung verursacht. Neben dem Bau der Gehwege und der Bushaltestellen werden auch Regenwasserkanäle und Abwasserreinigungsanlagen errichtet. Die Baulänge beträgt 730 Meter. Die Gesamtkosten werden auf 3,4 Millionen Euro beziffert. Knapp 2,6 Millionen Euro kommen aus  Landesmitteln, 446 000 Euro aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Kommunen, und 258 000 Euro investiert die Stadt Vetschau.

Den Bau eines Mitfahrerparkplatzes finanziert  der Bund mit 131 000 Euro. Ministerin Schneider versprach zum Ende der ersten Bauphase noch einmal zu kommen. Bis Ende Dezember wird der kleinere Behelfskreisverkehr stehen, bevor es bis März in die Winterpause geht. Der Schwerlastverkehr wird in der Übergangsphase großräumig umgeleitet.