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| 01:04 Uhr

Die B 115 wird im nächsten Jahr zur L 49

Calau.. „Die Mittel vom Land kamen spät, aber nicht zu spät. Wir werden unsere Vorhaben noch realisieren können“ , sagt Wolfgang Reichert, Leiter der Straßenmeisterei Calau. I. Hoberg

Bedingt durch die Haushaltssperre beim Land kamen auch die Gelder für Baumaßnahmen nicht zum gewohnten Zeitpunkt. Ausschreibungen konnten erst im Juli erfolgen.
Die größte Aufgabe in Calau ist der grundhafte Ausbau der Karl-Marx-Straße im zweiten Bauabschnitt, die Arbeiten haben in dieser Woche begonnen (RUNDSCHAU berichtete) und werden voraussichtlich im Juli/August 2004 abgeschlossen. Die Straßenmeisterei stellt hier einen Bauwart, überwacht werden die Arbeiten vom Brandenburgischen Straßenbauamt Cottbus (BSBA).
Fortgeführt werden die Reparaturarbeiten an der Straße zwischen Mlode und Bischdorf, informiert Wolfgang Reichert. Schadhafte Stellen werden weiter ausgebessert, im nächsten Jahr kommt ein kompletter Überzug auf die Fahrbahn. Ähnlich wird die Autobahnabfahrt bis Boblitz in diesem Jahr durch Fräsflickung instand gesetzt. 2004 kommt dann eine neue Decke drauf.
Bereits im August/September soll in Lübbenau am Bahnübergang B 115/Kraftwerkstraße die Decke ausgebessert werden. In Ragow sollen ebenfalls noch in diesem Jahr schadhafte Stellen gefräst und neu verfüllt werden. Die Deckschicht wird in Buckow abgefräst und ausgebessert. Eine einfache Oberflächenbehandlung bekommt die L 55 von Bronkow über Lipten nach Lug, es wird Splitt aufgebracht. In Gollmitz werden Borde gesetzt und die Entwässerung eingebaut. Diese Arbeiten beginnen im August und sollen spätestens im September abgeschlossen sein.
Nach sieben Jahren sind Instandsetzungsmaßnahmen an der Straße von Calau nach Saßleben notwendig, hier muss die Mittelnaht saniert werden, informiert der Leiter der Straßenmeisterei. Auf der B 115 zwischen Eichow und Vetschau muss bereits die Decke erneuert werden, ein Dünnschichtbelag wird aufgebracht. Außerdem, so Reichert, wird die Umwidmung der Strecke für das nächste Jahr vorbereitet. Aus B 115 wird dann L 49. Für die Kommunen gebe es keine Änderung des Baulastträgers.
Diese größeren Maßnahmen werden als Aufträge an Fremdfirmen vergeben. Das Ausbessern von kleinere Flächen, das Säubern der Verrohrung und der Straßenabläufe, die Kontrollen an Brückenbauwerken führen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei selbst aus. Beschäftigt sind hier 28 Mitarbeiter, davon 24 Straßenwärter und eine -wärterin. Betreut werden rund 270 Kilometer Straße in den Altkreisen Calau und Finsterwalde. Wolfgang Reichert schätzt ein, dass man beim Zustand der Straßen im Calauer Bereich gut vorangekommen sei.
Einen Ausblick auf das kommende Jahr will er zurzeit noch nicht geben, das hänge auch von den Mitteln ab, die dann zur Verfügung stehen.