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| 01:03 Uhr

Deutsch und Französisch: Schlüssel für Beruf und Karriere in Europa

Lübbenau.. Wer kennt ihn nicht, den Giganten aus Stahl, den Eifelturm„ Oder Asterix und Obelix, die zwei Helden der Gallier, die mit ihren Abenteuern seit vielen Jahren alt und jung erfreuen“ Und wer hat ihn nicht schon einmal gegessen, den Camenbert? Alle haben eines gemeinsam: sie sind Juliane Schulz

Produkte Frankreichs und die französische Sprache zählt zu den schönsten der Welt. Am Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau wird sie für Interessierte als Fremdsprache gelehrt. Aber nicht nur das Erlernen der Sprache steht an der Schule auf dem Programm, sondern auch das Kennen lernen des Landes, sowie der Menschen und ihrer Traditionen.
Aufgrund des 40. Jahrestages des Elysée-Vertrages vor zwei Jahren wurde der Deutsch-Französische Tag ins Leben gerufen. Dieser wird nun alljährlich am 22. Januar in beiden Ländern begangen und ist außerdem ein fester Bestandteil der Unterrichtsgestaltung geworden. So fanden auch im Lübbenauer Gymnasium in der Woche vom 17. bis 21. Januar 2005 viele verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zum Thema „Deutsch und Französisch: Schlüssel für Beruf und Karriere in Europa“ statt.
Die 8. Klassen der Schule beschäftigte sich vor allem mit der französischen Küche. Dabei informierten sie sich nicht nur über die kulinarische Vielfalt des Landes, sondern versuchten sich auch selbst als „chef de cuisine“ . In der 9. Jahrgangsstufe hingegen diskutierte man über die verschiedenen Regionen Frankreichs und erkundigte sich dabei vor allem über die Touristik und regionale Besonderheiten. Im Anschluss an diese Erarbeitungen stellten die Schülerinnen und Schüler ihr neugewonnenes Wissen in verschiedenen Wandzeitungen zusammen, die nun das Schulhaus schmücken. Und auch die 10. Klassen trugen zur Ausgestaltung des Gebäudes bei, denn sie erstellten ebenfalls mehrere Plakate. Allerdings beschäftigten sie sich dabei mit frankophonen Ländern und berühmten französischen Persönlichkeiten. Unter der Leitung der Französischlehrerin Yvette Behne fand in den Kursen der Jahrgangsstufe 11 eine Gesprächsstunde zum Thema: „Lernen und Arbeiten in Frankreich statt“ . Frau Behne hatte im vergangenen Schuljahr an einem Lehreraustausch teilgenommen und konnte somit aus eigener Erfahrung berichten. Für sie war es außerdem besonders wichtig, die Unterschiede der beiden Schulsysteme deutlich zu machen. „Des weiteren finde ich es schön, dass wir mit diesem Tag die Möglichkeit erhalten, Frankreich den Schülern auch einmal unter andren Aspekten näher zu bringen“ , beendet sie ihre Ausführungen. Und auch die Lehrerin Johanna Harth ist vom Nutzen des Tages überzeugt. Für steht allerdings der Gesichtspunkt des Abbaus von Vorurteilen im Vordergrund. „Ich finde, dass man über Sprache versuchen muss, mehr Verständnis für den 'Nachbarn' aufzubringen. Dabei spielt vor allem die Jugend eine große Rolle, da diese die Möglichkeit hat, schon in der Schule mehr über die französische Mentalität und Kultur zu erfahren“ , erklärt sie ihren Standpunkt. Ebenso wie ihre Kolleginnen findet es auch Christine Bauer interessant, ihren Schützlingen durch diesen Tag andere Seiten des Nachbarlandes aufzuzeigen. „Schule sollte Lust auf mehr machen und vielleicht findet der ein oder andere ja Geschmack am Leben in Frankreich“ , sagte sie.
Es ist wichtig, etwas über seine Nachbarländer zu wissen und gegenseitiges Verständnis aufzubringen - besonders in einem immer enger zusammenwachsenden Europa.