| 02:32 Uhr

Der Anfang vom Ende des alten Kulturhauses

Das Ende des alten Vetschauer Kulturhauses: Mit dem Entkernen und dem Abriss wurde begonnen.
Das Ende des alten Vetschauer Kulturhauses: Mit dem Entkernen und dem Abriss wurde begonnen. FOTO: H. Kuschy
Vetschau. Abriss beginnt. Quickborner investiert fünf Millionen Euro in neuen Vetschauer Handelsstandort. Eröffnung: Frühjahr 2018. Hannelore Kuschy

Zum reinen Müllplatz war das alte Vetschauer Kulturhaus verkommen - jetzt sind seine Tage gezählt. Wie Investor Helmut Schmid aus Quickborn auf Nachfrage sagt, ist gestern damit begonnen worden, das Gemäuer zu entkernen und abzureißen. Eine Firma aus der Region sei damit beauftragt worden.

"Jetzt wollen wir keine Zeit mehr verlieren", setzt er auf Tempo, nachdem mit dem Neubau des Rewe-Marktes und der Drogerie Rossmann ursprünglich schon im vorigen Jahr begonnen werden sollte. Der Quickborner rechnet im April oder Mai mit der Genehmigung seines Bauantrages. Dannn soll es losgehen. "Zur Kleinen Bahnhofstraße wird es eine neue Zufahrt geben", erklärt er. Zu allererst aber werde eine Baustraße angelegt, damit die Anlieger zu ihren Grundstücken gelangen.

Rund fünf Millionen Euro fließen laut Investor in den neuen Handelsstandort an der Kleinen Bahnhofstraße. Der Rewe-Markt, der von der Thälmannstraße dorthin ziehen wird, soll als erstes gebaut werden. Parallel folgen der Drogeriemarkt und ein Tagescafé. Die ansässige Bäckerei Wahn wird es betreiben.

Helmut Schmid rechnet mit einer Bauzeit von etwa sieben Monaten. Das wiederum würde bedeuten: Nicht mehr in diesem Jahr, sondern wohl erst im Frühjahr 2018 kann eröffnet werden. Mehr als 100 Parkplätze stehen den Motorisierten zur Verfügung.

Am kommenden Donnerstag wird sich der Vetschauer Hauptausschuss noch einmal mit zwei Beschlussvorlagen zum Thema Kulturhausplatz beschäftigen - den Abwägungsbeschluss zum Bebauungsplan und die 1. Ergänzung des Erschließungs- und Realisierungsvertrages.