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| 08:22 Uhr

Das "modernste Rathaus" in Brandenburg

Schönefeld. In wenigen Tag soll in der Gemeinde Schönefeld das modernste Rathaus Brandenburgs eingeweiht werden. Die RUNDSHAU hat sich deshalb im Landkreis Dahme-Spreewald umgeschaut und gefragt: Wie sind die Verwaltungen in den größten Kommunen aufgestellt? Von Uta Schmidt

Der 9. September wird für die Großgemeinde Schönefeld ein historisches Datum sein. Im Beisein des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck soll das neue Rathaus eingeweiht werden. Einen Tag später sind die Bürger eingeladen, das schmucke Gebäude bei einem Tag der offenen Tür unter die Lupe zu nehmen. Es ist das modernste Rathaus in Brandenburg, ist Bürgermeister Dr. Udo Haase überzeugt. Vor allem die Arbeitsbedingungen für die 60 Mitarbeiter hätten sich durch den Umzug vom Ortsteil Waltersdorf nach Schönefeld deutlich verbessert. Davon werden vor allem die 13 000 Bürger aus den sieben Orteilen profitieren. Modernste Computertechnik macht vorher Unmögliches möglich. Dank einer Direktverbindung mit der Bundesdruckerei könnten jetzt Pässe binnen zwei Tagen ausgefertigt werden, sagt Haase. Bemerkenswert sei neben der modernen Technik, der Tiefgarage und dem attraktiven Standesamt vor allem die Finanzierung des Neubaus. Als Public-Privat-Partnership-Projekt hatte die Gemeinde einen Teil der Baukosten mit einem Gesamtumfang von acht Millionen Euro übernommen. Die Kommune mietet das Gebäude über 25 Jahre vom Bauherren Edis an und wird danach Eigentümer. Das Rathaus ist in Erwartung des Ausbaus des Schönefelder Flughafens zum Airport Berlin-Brandenburg-International auf einen Zuwachs der Bevölkerung auf 30 000 Bürger in den kommenden 15 Jahren und eine Verdoppelung der Mitarbeiterzahl ausgelegt. Und wir sind mit Sicherheit das einzige Rathaus in Brandenburg, das mit einem Beratungsraum mit mongolischem Flair aufwarten kann, sagt Haase. Dieses Ambiente solle an die mongolische Partnerstadt erinnern. Der Raum trägt deshalb den Namen Bayangol.