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Das große Sägen in Leipe

Spreewaldhof Torsten Goldmann verteilt die Skulpturen im Hofgarten.
Spreewaldhof Torsten Goldmann verteilt die Skulpturen im Hofgarten. FOTO: Becker
Leipe. Der Spreewaldhof lud innerhalb der Brandenburger Landpartie zum Symposium der Kettensägekünstler. Engelbert Weimann, Maria Mortec und Roman Kelb aus Polen, Vladimir Chikvin aus Weißrussland und Mario Hennig aus Deutschland (Eibau) stellten ihre Kunst vor. peter Becker / peb

Zahlreiche Figuren waren zu sehen. Manch ein Besucher erwarb sie von den Künstlern. Claudia Groschopp und Marcel Jurischka aus Burg packten den Pkw voll. "Wir wollen unseren Vorgarten an unserem Haus damit gestalten", erzählt die junge Frau, die kürzlich aus Bochum zurück in ihre Spreewälder Heimat kam. Sie hatte eine Eule und eine Hexenskulptur erworben. "Vielleicht schrecken sie ungebetene Gäste ab", erzählte sie.

Marcel Jurischka hatte Gefallen an den riesigen Stullenbrettern gefunden: In zwei eingearbeiteten Vertiefungen lässt sich (viel) Leinöl und (viel) Zucker trefflich unterbringen.

Die Libellenskulptur von Mario Hennig fand ihren Abnehmer beim Spreewaldhof-Chef Torsten Goldmann. "Im nächsten Jahr wird es ein noch größeres Modell geben, welches ich den Radduschern für ihren neu entstehenden Libellenkunst- und -lehrpfad sponsern werde", kündigt er an.