Das Bad ist verschlossen, im Hotel checken die letzten Gäste aus. Auch bei den Spreewelten in Lübbenau legt die Coronavirus-Pandemie den Betrieb lahm. Dennoch, so der Spreewelten-Prokurist Axel Kopsch, haben die Mitarbeiter in beiden Objekten noch zu tun. Zumindest bis Ende März. So werden unter anderem ohnehin geplante Renovierungsarbeiten vorgezogen, Reparaturen erledigt oder auch Pflegearbeiten in den Außenbereichen von Bad und Hotel sowie im Saunadorf erledigt. Man ziehe den Frühjahrsputz vor.

Cottbus

Ab April freilich, so Kopsch, werden einige Kollegen in Kurzarbeit gehen, die Anträge seien bereits gestellt. Andere können noch Überstunden abbummeln und/oder den Urlaub vorziehen. Während und nach der achtmonatigen Schließzeit wegen der Badsanierung 2018 habe der Arbeitgeber bewiesen, dass er mit den Kollegen fair umgeht, so Kopsch weiter. Das werde auch diesmal so sein, jeder werde weiter gebraucht. Entsprechend werde gegenüber dem Personal, aber auch gegenüber den Kunden und den Lübbenauern, Zuversicht und Optimismus verbreitet.

Pinguinfütterungen werden im Internet übertragen

Die Kommunikation soll auch nicht ganz abbrechen, beispielsweise sollen die Pinguinfütterungen im Internet übertragen werden. Die Kunden, so der Spreewelten-Prokurist, zeigten in Gesprächen, etwa wenn es um Stornierungen geht, Verständnis. Die Schließungen – vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April – haben sich deutlich angekündigt und daher kaum noch jemanden überrascht.

Die aktuellen Informationen zum Thema Corona in der Lausitz gibt es hier.

Die Veranstaltungsabsagen wegen des Coronavirus gibt es gebündelt für die Region hier.

Fragen und Antworten rund um das Thema Corona gibt es hier.