Die Interessengemeinschaft Altstadt Lübbenau (Igea) hat in Absprache mit der Wirtschaftsförderung der Stadt seit vergangener Woche an einer umfangreichen Aktion gearbeitet, um die einheimischen Unternehmen und Leistungsträger zu unterstützen. Darüber informiert Initiator Marko Schröter von der Igea.  Mit der Aktion „Lübbenau bleibt stark“ werden die Bürger über vielfältige Angebote der Händler und Dienstleister in der Stadt und der Umgebung informiert. Sie soll als längerfristige Plattform verstanden werden.

Aktion soll Lübbenauer Händlern und Dienstleistern helfen

„Zuallererst wollen wir die Menschen bewegen, zu Hause zu bleiben. Dies ist angesichts des schönen Wetters für viele ohnehin schon nicht leicht. Zugleich möchten wir die Menschen auffordern, die lokalen Händler und Dienstleister zu unterstützen“, sagt Schröter. Angela Glaubitz, Vorsitzende der Igea, ergänzt: „Niemand weiß, wie lange die Eindämmungsverordnung mit der Schließung von Geschäften Bestand hat. Das ist auch der Grund, weshalb unsere Händler nicht untätig sind. Viele bieten Lieferdienste und Außerhausverkauf mit Abholung an, alles unter der Maßgabe, die Vorsichtsmaßnahmen und den nötigen Abstand einzuhalten.“

Lübbenau soll die pulsierende Spreewaldmetropole bleiben

Der städtischen Wirtschaftsförderung ist es wichtig, dass die Vielfalt und das Angebot der einheimischen Händler und Dienstleister weiter erhalten bleibt. „Lübbenau soll auch in Zukunft die starke pulsierende Spreewaldmetropole sein, die wir alle schätzen – deshalb unterstützen wir als Stadt auch diese Aktion“, sagt  Hartmut Klauschk von der Wirtschaftsförderung. „Gern werden wir über die Aktion auf unserer Internetseite informieren und sie in die Rubrik der Nachbarschaftshilfe und der digitalen Plattform für Lieferdienste aufnehmen“, so Klauschk.

Fraglich sei, ob es im Sinne der Gesundheit ist, wenn sich deutlich mehr Menschen durch die Schließung der kleineren Läden in den großen Supermärkten durch die Gänge schieben und die dortigen Mitarbeiter an ihre Leistungsfähigkeit stoßen, während die kleinen Geschäfte mit ihrer Individualbetreuung zum Nichtstun verdammt sind, gibt Marko Schröter zu bedenken. Sein Aufruf: „Nutzt deshalb die Außerhaus-Einkaufsmöglichkeit aller Lübbenauer Händler.“