Schutzmasken sind zurzeit sehr begehrt – zum Leid von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Deshalb nähen inzwischen Freiwillige  selbst welche. Sie schützen zwar den Träger selbst nicht, können aber zumindest andere Menschen   vor einer Ansteckung bewahren.

Auch die Kreativwerkstatt der Lübbenaubrücke beteiligt sich an der Maskenproduktion für die Lübbenauer Bevölkerung als auch für andere Interessierte/Bedürftige – „gern auch über die Region hinaus“, sagt Queenie Nopper vom Projektbüro der Lübbenaubrücke.

Stoffmaterial sei ausreichend vorhanden Gummiband und Schrägband werden gern entgegengenommen. Die Lübbenaubrücke sucht für die Aktion nach weiteren Näherinnen und Nähern, die zu Hause bleiben müssen und eine nützliche Tätigkeit für diese unklaren Zeiten suchen. Material (Stoffe) könne in der Güterbahnhofstraße in Lübbenau abgeholt werden. Auf die Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften werde bei der Übergabe natürlich geachtet, wersichert Nopper. Auch Nähanleitungen können mitgenommen werden. „So kann sich jeder auf seine Art und mit seinen Möglichkeiten an der Aktion beteiligen. Jugendliche, die ja jetzt nicht zur Schule dürfen, hätten, neben dem auferlegten Selbststudium, eine tolle Beschäftigung“, sagt Queenie Nopper und hofft auf viele Mitstreiter. Weitere Infos gibt es unter: 03542-403692

Am Wochenende hatte bereits das Münchner Kinderhaus Atemreich über die sozialen Medien Menschen gebeten, in der Corona-Krise Schutzmasken für sie zu nähen. Innerhalb kurzer Zeit verbreitete sich der Aufruf - und an vielen Orten rattern jetzt die Nähmaschinen.