Der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist seit dem 19. April 2021 mit dem mobilen Impfangebot im Landkreis unterwegs. An fünf bis sechs Tagen pro Woche wurden Corona-Schutzimpfungen angeboten. Das mobile Angebot ergänzt dabei die stationären Impfstellen des Landkreises – wie beispielsweise die Impfstrecken am Medizinischen Zentrum in Lübbenau – und der Hausärzte in der Region.

Mehr als 9000 Impfungen in 2021 im Impfbus

Bis kurz vor Weihnachten wurden 2021 bereits 9241 Impfungen im Impfbus durchgeführt. Davon waren 3961 Erstimpfungen, 2090 Zweit- und 3190 Drittimpfungen. Darüber informiert die Kreisverwaltung.
Im Jahr 2022 ist der Impfbus am Montag mit seiner Tour durch OSL in Neupetershain im Kultur- und Freizeitzentrum gestartet. Auch in Calau macht der Bus wieder Halt. Am Dienstag, 4. Januar, werden Impfungen gegen Corona von neun bis 15 Uhr an der Stadthalle verabreicht.
Möglich sind Erst-, Zweit- und „Booster-Impfungen“. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig, teilt Stadtsprecher Jan Hornhauer mit. Mitzubringen sind leidiglich der Impfausweis, die Krankenversichertenkarte sowie die ausgefüllten Impfunterlagen und gegebenenfalls das Formular zur Zweitimpfung. Einen weiteren Termin des Impfbusses gibt es in einer Woche am Dienstag, 11. Januar, zur selben Zeit.

Zwei weitere Termine in Calau und Vetschau

Auch in Vetschau wird der Impfbus an zwei Tagen im Januar Station machen. Auf dem Parkplatz an der Schlossremise kann man sich am Donnerstag, 6. Januar, und eine Woche später, am 13. Januar, jeweils von neun bis 15 Uhr, impfen lassen. Neben Erst- und Zweitimpfungen besteht auch hier die Gelegenheit, sich eine dritte „Booster-Impfung“ verabreichen zu lassen. Laut Kreisverwaltung kommt der Moderna-Impfstoff zum Einsatz. Eine Terminvereinbarung ist im Vorfeld nicht notwendig.

Corona-Zahlen in OSL nicht allzu aussagekräftig

Was die aktuellen Corona-Fallzahlen anbelangt, können keine verlässlichen Aussagen getroffen werden. Der OSL-Kreis gibt zwar eine momentane Sieben-Tage-Inzidenz von 324,7 an (3. Januar), verweist jedoch zugleich darauf, dass die Übertragung der Daten an das RKI von Störungen betroffen sei. „Aufgrund des Übertragungsproblems entsprachen die Infektionszahlen der vergangenen Tage und die daraus resultierend sehr geringe Sieben-Tage-Inzidenz nicht der aktuellen Lage im Landkreis“, heißt es von der Kreisverwaltung.