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| 02:32 Uhr

Calaus Kinderparlament kritisiert verdreckte Spielplätze

Die zweite Sitzung des Calauer Kinderparlaments fand im Foyer der Stadthalle statt.
Die zweite Sitzung des Calauer Kinderparlaments fand im Foyer der Stadthalle statt. FOTO: Garz
Calau. Zu ihrer zweiten Sitzung ist kürzlich das Calauer Kinderparlament zusammengekommen. Während der Auftakt im vergangenen Jahr noch vom Calauer Carneval Club (CCC) initiiert worden war, wurde die zweite Auflage durch die Freie Jugendhilfe Niederlausitz und mit der Moderation von Enrico Kullick unterstützt. red/jag

Schwerpunktthemen waren die Situation der Bushaltestellen für den Schülertransfer, der Schulhof mit Pausenmöglichkeiten für die älteren Schüler ab Klasse 4, Windräder im Calauer Stadtwald und verschmutzte Wälder durch Müll.

Scharfe Kritik übte das zehnköpfige Kinderparlament im Foyer der Calauer Stadthalle an der Situation der öffentlichen Spielplätze in der Stadt. Dort würden sich immer mehr Erwachsene aufhalten, Müll und Zigarettenkippen hinterlassen. Da die Kinder zudem oft beleidigt würden, fordert das Parlament eine Aufsichtsperson. Doch sei eine solche Betreuung finanziell nicht möglich, entgegnete Calaus Bürgermeister Werner Suchner (parteilos). Ein Mitarbeiter der Verwaltung sei aber bereits beauftragt worden, um nach dem Rechten zu sehen.

Die Schülersprecher und Stellvertreter der Klassen vier bis sechs der Carl-Anwandter-Schule haben auch ihr Interesse zu den Angeboten des Jugendclubs zum Ausdruck gebracht. Suchner informierte, dass bereits an einem Konzept zur Verbesserung der Kooperation zwischen der Carl-Anwandter-Grundschule und der Robert-Schlesier-Oberschule gearbeitet werde. Überlegungen für einen nahe gelegenen Standort des Jugendclubs gebe es bereits. Suchner könne sich auch übergangsweise mit der Nutzung schulischer Räumlichkeiten anfreunden.