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Calauer Wohnungsgesellschaft sticht Berliner Großvermieter aus

Mareen Kern (l.) vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen überreicht WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn und Calaus Bürgermeister Werner Suchner die Auszeichnung.
Mareen Kern (l.) vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen überreicht WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn und Calaus Bürgermeister Werner Suchner die Auszeichnung. FOTO: Mausolf/wmo1
Calau. Platz eins in der Kategorie "Gesellschaften": Beim Wettbewerb des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) am gestrigen Mittwoch in Bad Saarow hat die Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) für die Umgestaltung des Schusterjungenviertels einen ersten Preis geholt. Die WBC mit seinen rund 1200 Wohnungen setzte sich damit gegen den Berliner Großvermieter Degewo AG mit seinen etwa 70 000 Wohnungen durch. Jan Augustin

Platz drei ging an die Pro Potsdam GmbH.

"Der Beitrag zeigt einen sehr umfassenden und ganzheitlichen Umgang mit allen demografiebezogenen Herausforderungen einer Kleinstadt unter Bedingungen des Stadtumbaus", heißt es in der Begründung der Jury. Dabei setze die WBC sowohl auf bauliche Lösungen als auch auf eine Vielzahl sozialer und werblicher Maßnahmen. Das Unternehmen schaffe somit die Voraussetzungen für eine generationengerechte Stadt, fördere die Identifikation ihrer Bewohner mit ihrer Heimat und trage maßgeblich zu einer positiven Stadtentwicklung Calaus bei.

Der Wettbewerb in Bad Saarow fand im Rahmen der 19. BBU-Tage unter dem Motto "Zukunftsfaktor Demografie" statt. Im BBU sind nach eigenen Angaben derzeit etwa 360 Wohnungsunternehmen in in Berlin und Brandenburg vereint.