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| 13:14 Uhr

Gelungenes Stadtfest
Calauer rufen drei Tage lang die Geselligkeit aus

 Die Auftritte des Tanzstudios „Bella“ um Cheftrainierin Jenny Reichert sind aus dem Programm der Calauer Stadtfeste nicht mehr wegzudenken: 
Die Auftritte des Tanzstudios „Bella“ um Cheftrainierin Jenny Reichert sind aus dem Programm der Calauer Stadtfeste nicht mehr wegzudenken:  FOTO: Uwe Hegewald
Das 28. Stadtfest mit seinem vielseitigen Programm lockte auch Ehemalige zurück in die alte Heimat. Von Uwe Hegewald

Drei Tage Jubel, Trubel, Heiterkeit. Dabei sollte es sich als richtig erweisen, an Programmhöhepunkten festzuhalten, die sich seit mehreren Jahren bewähren. „Ich freue mich immer wieder, in meiner alten Heimatstadt auftreten zu dürfen“, ließ Jenny „Bella“ Reichert „ihre“ Publikum wissen. Mit 31 Tänzerinnen und Tänzern ist sie aus Lübbenau angereist, wo die junge Mutter vor sieben Jahren das Tanzstudio Bella eröffnete. Insider wissen, dass Jenny Reichert mit ihrer Tanzformation „DBNK“ in Calau den Grundstein ihres Erfolges legte. „Wir lieben es, mit Kindern zu tanzen“, betonte sie, auch wenn ihre sieben mitgereisten Tanzformationen mit einem Handicap zu kämpfen hatten. Angehefteter Staub an T-Shirts und Hosen, den Calauer Senioren bereits einen Tag zuvor vom Parkett aufgewirbelt hatten.

Beinahe aus den Nähten platzte das Festzelt zur Senioren-Kaffeetafel. „Respekt vor den servierenden Damen, die bei diesem Ansturm nicht den Überblick verloren haben“, würdigte Dieter Wegner, der zum ersten Mal dabei war.  „Insgesamt sind uns von Sponsoren aus der Stadt und dem Umland 15 Bleche Kuchen zu Verfügung gestellt worden“, so Simone Pöschke von der Calauer Stadtverwaltung. Ihrem Dank an die Gönner konnten sich Beate Matzke, stellvertretende Bürgermeisterin, und Monika Urban unbedingt anschließen. Einziger Kritikpunkt der Vorsitzenden des Calauer Seniorenbeirates: „Einen  solchen Zuspruch wie zur Kaffeetafel hätte ich mir auch zur Seniorenwoche gewünscht.“

Nicht zum ersten Mal appellierte Monika Urban, die Angebote für Senioren wahrzunehmen. „Bevor die Stadtverordneten diese aufgrund mäßiger Nachfrage streichen“, mahnte sie. Das Bühnenprogramm am Samstagnachmittag war auch von den reiferen Jahrgängen gut besucht. Modenschau der Boutique „Indeed“ aus der Cottbuser Straße und der Auftritt des Musikvereins Vetschau kamen beim Publikum an. Doch warum lief Prof. Martin Neumann durch die Zuschauerreihen, der doch eigentlich im Ensemble des Klangkörpers sitzen müsste? „Aufgrund vieler (Wahlkampf-) Termine in der Lausitz und in Berlin konnte ich nicht an den Proben teilnehmen“, erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete. Doch zumindest moralische Unterstützung wollte er geben. Die gute Enwicklung des Ensembles zeige sich auch  an der Rückkehr von Instrumentalisten, so der Vetschauer.

Apropos Rückkehrer: Ex-Calauer, die einen Besuch der Heimatstadt mit einem Besuch des Stadtfestes verknüpften, hatten erneut Gelegenheit, im Rahmen des Rückkehrtages übers Heimkehren nachzudenken. Angeschoben hatte ihn die Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH (ISG) unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit und dem Gründungszentrum „Zukunft Lausitz“. Die ISG setzt alle Hebel in Bewegung, damit bei möglichst vielen Ex-Calauern das Ex verschwindet. Am 9. September ist deshalb im Hotel zur Post ein Calauer Rückkehrstammtisch geplant.

 Die Auftritte des Tanzstudios „Bella“ um Cheftrainierin Jenny Reichert sind aus dem Programm der Calauer Stadtfeste nicht mehr wegzudenken: 
Die Auftritte des Tanzstudios „Bella“ um Cheftrainierin Jenny Reichert sind aus dem Programm der Calauer Stadtfeste nicht mehr wegzudenken:  FOTO: Uwe Hegewald