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| 15:17 Uhr

Temperaturen bis 35 Grad
Calau wappnet sich für die Hitzewelle

Simone Lehmann, Silvio Stephan und Ruth Matthei (v.l.n.r.) vom städtischen Bauhof versorgen die Bäume im Stadtgebiet Calau mit Wasser.
Simone Lehmann, Silvio Stephan und Ruth Matthei (v.l.n.r.) vom städtischen Bauhof versorgen die Bäume im Stadtgebiet Calau mit Wasser. FOTO: Stadt Calau
Calau. Städtischer Bauhof versorgt Bäume in der Stadt mit 100 Litern Wasser pro Tag. Je nach Wetterprognose auch nächste Woche. Von red/rdh

Nicht nur Jung und Alt kommen angesichts hochsommerlicher Temperaturen in Calau und Umgebung ins Schwitzen. Auch der Baum- und Pflanzenbestand in der Stadt sehnt sich nach Erfrischung. Doch weil die in Form von Regen weiter auf sich warten lässt, sieht sich der städtische Bauhof zu Gegenmaßnahmen gezwungen. „Besonders mit Blick auf die sich bis Ende dieser Woche ausbreitende Hitzewelle haben wir Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um das städtische Grün so gut es geht zu pflegen“, erklärt Holger Pätzold vom städtischen Bauhof.

Seit Dienstag sind drei Mitarbeiter in der Stadt unterwegs, um vor allem Bäume in der Innenstadt zu wässern und von vertrocknetem Laub zu befreien. „Rund 100 Liter Wasser bekommt jeder Baum. Damit aufgrund der ausgetrockneten Böden nicht alles gleich wieder wegläuft, muss behutsam nach und nach gewässert werden“, sagt Pätzold. Bis mindestens Ende der Woche sollen die Maßnahmen in der Kernstadt fortgesetzt werden. Ob die Arbeiten auch in der kommenden Woche fortgesetzt werden müssen, hängt von der Wetterprognose ab. Derzeit sind für das Wochenende, insbesondere Sonntag, Schauer angekündigt. Ob die für eine entspannte Lage sorgen, müsse sich Holger Pätzold zufolge erst noch zeigen.

Parallel teilte das Bauamt mit, dass die Wasserfontäne im Springteich seit Dienstag wieder funktioniert. Gerade mit Blick auf die hohen Temperaturen sorge dies für zusätzlichen Sauerstoff im Teich und verhindere eine Herabsetzung der Wasserqualität.

Angesichts der Temperaturen rät auch das Ordnungsamt der Stadt Calau die Bürger zu erhöhter Vorsicht. Zwar könne und wolle man ein generelles Grillverbot nicht erlassen. Dennoch betont Thoralf Krengel, Sachgebietsleiter für Ordnungsangelegenheiten und Brandschutz: „Wenn es denn unbedingt sein muss, sollte darauf geachtet werden, den Grill auf einer feuerfesten, etwa betonierten, Stelle zu platzieren. Steht der Grill auf einer Grasfläche, ist es ratsam, diese vorab zu wässern. Außerdem verhindert ein Windschutz für den Grill gefährlichen Funkenflug.“