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Calau mausert sich zum TV-Star

FOTO: LR
Die Lübbener Gemäldeausstellung "Frühling im Spreewald", die unter dem Motto "Leise zieht durch mein Gemüt…" (Heinrich Heine) steht, lebt auch von Leihgaben, die private Sammler und das Lübbenauer Museum zur Verfügung gestellt haben. Sybille Grunert hat beispielsweise zwei Gemälde aus ihrer Sammlung dem Lübbener Stadt- und Regionalmuseum ausgeliehen. ho jag jag

Museumsleiterin Christina Orphal sagte am Donnerstagabend zur Eröffnung, dass das Museum auch jetzt noch Material zu heimischen Künstlern aus vergangenen Jahrhunderten entgegennimmt, um die Sammlung zu vervollständigen. So gebe es nur wenige Aufzeichnungen zu den Biografien der Maler. Die Lübbener Künstlerin Sybille Grunert ist außerdem mit eigenen Arbeiten vertreten, beispielsweise der "Tanzenden Weide". Diese Zeichnung ist ein Motiv aus dem Lübbenauer Schlosspark und entstand 1996 in Vorbereitung auf eine gemeinsame Ausstellung mit Monika Fuchs. Beide zeigten damals Aquarelle, Ölbilder und Zeichnungen im Schloss Lübbenau.

Einen Besuch mit Folgen hat der Elferrat des Lübbenauer Karneval Clubs dem Rathaus in dieser Woche abgestattet. Prinz Thomas IV., alias Thomas Pursche (Foto), machte es sich in der Narrenzeit im Sessel von Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel bequem - und hinterließ dabei offenkundig ein kleines Chaos. Denn das Stadtoberhaupt musste - so steht es auf der Internetseite der Stadt - erst einmal wieder Ordnung auf dem Schreibtisch schaffen. Jetzt ist aber vorläufig Schluss mit lustig, die diesjährige Narrenzeit ist nämlich seit Aschermittwoch Geschichte.

Das kleine Städtchen Calau entwickelt sich allmählich zum TV-Star. Erst vor einer Woche war Schusterjunge Stephan Uhlig im ZDF zu sehen. Nun war das RBB-Fernsehen zu Besuch und zeigt in der nächste Folge von "Luzyca" - Sorbisches aus der Lausitz - am 15. März um 13.30 Uhr einen Beitrag über die Stadt. Inhalt sind verschiedene Beiträge in sorbischer/wendischer Sprache und mit deutschen Untertiteln. Die Moderation erfolgt aus Calau, es werden also viele Impressionen aus der Stadt zu sehen und zu hören sein.