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| 15:14 Uhr

Lübbenau
Bypässe im Herzen der Neustadt

Die Zufahrt zu Parkplätzen und Ladezone hinter dem Rewe-Markt soll voraussichtlich ab April als Umfahrung genutzt werden.
Die Zufahrt zu Parkplätzen und Ladezone hinter dem Rewe-Markt soll voraussichtlich ab April als Umfahrung genutzt werden. FOTO: Daniel Preikschat / LR
Lübbenau. Drei Umleitungen im Wohngebiet führen den Verkehr um die Kreisel-Baustelle am Roten Platz.

Der Neustadt sind noch ein paar ruhige Wochen vergönnt. Start für den Bau des Kreisverkehrs am Roten Platz wird wohl erst im März oder April sein. Im Rathaus genannt worden war ein geplanter Beginn der Arbeiten noch im Januar. Am Dienstag im Bauausschuss nun korrigierte Fachbereichsleiter Hartmut Klauschk: Erst im März könne der noch unbefestigte Abschnitt der Lindenallee bis zur Beethovenstraße asphaltiert werden.

Ohne diese Ashaltarbeiten kann das Straßenbauprojekt in der Neustadt nicht anlaufen. Denn über Lindenallee und Beethovenstraße wird der Verkehr, der aus Richtung Süden auf der Straße des Friedens in die Neustadt rollt, um die Baustelle am Roten Platz herumgeleitet.

Wobei die Kreuzung zu Füßen des Spreewaldhauses, die bis Ende des Jahres in einen Kreisverkehr umgestaltet werden soll, zunächst befahrbar bleibt. Denn im ersten Bauabschnitt wird in der Straße des Friedens, im Abschnitt zwischen Roter Platz und Lindenweg, zunächst nur ein Regenwasserkanal verlegt. Klauschk rechnet mit Fertigstellung bis Ende April. Danach erst wird die Kreuzung selbst und Abschnitte der abzweigenden Straßen zur Baustelle. Zwei weitere Umleitungen müssen dann hinzu kommen, wie der Fachbereichsleiter den Stadtverordneten anhand von grafischen Darstellungen zeigte.

Die eine Umleitung führt den Verkehr, der aus Richtung Osten auf der Kochstraße heranrollt, hinter den Rewe-Markt herum auf die Straße des Friedens. Die andere Umleitung nimmt den Verkehr aus Richtung Westen auf der Straße der Jugend auf. Die Fahrzeuge werden in die Straße der Freundschaft und in den Lindenweg umgeleitet, sodass sie die Neustadt Richtung Süden auf der Straße der Friedens wieder verlassen können.Alle drei Umleitungsstrecken sind Einbahnstraßen. Für Lkw werden entsprechende Hinweis- oder Verbotsschilder aufgestellt, hieß es im Ausschuss. Die Stadt möchte sie komplett von der Neustadt fernhalten. Zu einhundert Prozent gelingen werde das voraussichtlich nicht, räumte Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) ein. Beispielsweise sei aber auch Kaufland Logistik, das Verteilzentrum ist Ziel der meisten Lkw, um Mithilfe gebeten worden. Die Fahrer sollen enstprechend informiert werden. Weiter wiederholte Wenzel nochmals, dass Bauarbeiten und Umleitungsverkehr im Wohngebiet natürlich eine Belastung sein werden.

Hans Stolze, Bewohner des Hochhauses am Roten Platz, kann das nur bestätigen. Er sieht besonders auf ältere gehbehinderte Menschen eine harte Zeit zukommen, die nahe der Baustelle wohnen und oft ins Medizinische Zentrum Lübbenau (MZL) zu Arzt und Apotheker müssen. Viele von ihnen nutzen Lindenweg und Lindenallee. Gut wäre, so Stolze, wenn das Rathaus die Menschen in der Neustadt informieren und deren Fragen beantworten würde.

Im März wird der unbefestigte Abschnitt der Lindenallee asphaltiert. Pkw und Schülerbusse nutzen die Strecke im Einbahnstraßenprinzip, um in die Neustadt zu gelangen. Ab voraussichtlich Ende April, wenn am Roten Platz die Kreuzung für den Bau des Kreisverkehrs gesperrt wird, kommen zwei Umleitungen hinzu: der Lindenweg und die Parkplatzzufahrt beziehungsweise Ladezone hinter dem Rewe-Markt.
Im März wird der unbefestigte Abschnitt der Lindenallee asphaltiert. Pkw und Schülerbusse nutzen die Strecke im Einbahnstraßenprinzip, um in die Neustadt zu gelangen. Ab voraussichtlich Ende April, wenn am Roten Platz die Kreuzung für den Bau des Kreisverkehrs gesperrt wird, kommen zwei Umleitungen hinzu: der Lindenweg und die Parkplatzzufahrt beziehungsweise Ladezone hinter dem Rewe-Markt. FOTO: Daniel Preikschat / LR