ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 00:00 Uhr

Bürgerpreis des Amtes Altdöbern geht an rührige Einwohner

Klaus-Dieter Schmidt, Gonda Przybilski, Udo Kittan (vorn, v.l.) und Birgit Duschka (nicht im Bild) heißen die Bürgerpreisträger des Jahres 2011. Überreicht wurden Blumen, Präsent und Urkunde durch Amtsdirektor Detlef Höhl (hinten links) und dem Vorsitzenden des Amtsausschusses, Roland Schneider (hinten rechts). Foto: U. Hegewald/uhd1
Klaus-Dieter Schmidt, Gonda Przybilski, Udo Kittan (vorn, v.l.) und Birgit Duschka (nicht im Bild) heißen die Bürgerpreisträger des Jahres 2011. Überreicht wurden Blumen, Präsent und Urkunde durch Amtsdirektor Detlef Höhl (hinten links) und dem Vorsitzenden des Amtsausschusses, Roland Schneider (hinten rechts). Foto: U. Hegewald/uhd1 FOTO: U. Hegewald/uhd1
Neupetershain. Im Bürgertreff am Wasserturm sind die Bürgerpreise des Amtes Altdöbern verliehen worden. Gonda Przybilski, Birgit Duschka, Klaus-Dieter Schmidt und Udo Kittan heißen die Preisträger des Jahres 2011. Uwe Hegewald/uhd1



Zum fünften Mal waren die Einwohner des Amtes aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten. Voraussetzung sind ein guter Leumund und ehrenamtliches Engagement, das nicht auf Selbstdarstellung oder finanzielle Interessen ausgerichtet ist.

Amtsdirektor Detlef Höhl (SPD) hob den besonderen Stellenwert des Ehrenamtes hervor. "Unsere Gesellschaft baut und vertraut nicht nur auf das Ehrenamt, sondern ist in vielen Situationen bereits abhängig von ihm", unterstrich er. Ohne ehramtlich wirkende Mitbürger und deren verständnisvollen Angehörigen würde das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden verblassen.

Der Amtsausschuss folgte den Vorschlägen. Für die Gemeinde Altdöbern nahm Klaus-Dieter Schmidt die Auszeichnung entgegen. Er ist seit vielen Jahren aktiv im Ort, "Zugpferd" im Heimatverein, Ideengeber und Mitgestalter von öffentlichen Veranstaltungen sowie ein zuverlässiger "Museumsdirektor", der das von ihm geschaffene Schulmuseum eigenverantwortlich führt, hieß es in der Laudatio.

Udo Kittan ist der Preisträger für die Gemeinde Neupetershain. Als Ortschronist und Vorstandsmitglied im Feuerwehr-Traditionsverein Petershain genießt er über die Ortsgrenzen hinaus berechtigte Anerkennung. Veranstaltungen wie der "Tag des offenen Denkmals" tragen die Handschrift des Petershainers, der gegenwärtig federführend die 666-Jahrfeier für Neupetershain-Nord im kommenden Jahr vorbereitet.

Dass ehrenamtliches Handeln keine Altersbegrenzung kennt, wird am Beispiel von Gonda Przybilski deutlich. Die rüstige Seniorin aus Lindchen (Gemeinde Neu-Seeland) organisiert Zusammenkünfte und Busreisen für Senioren und ist eines der dienstältesten Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen der Feuerwehren des Amtes Altdöbern. Intensiven Applaus erhielt Birgit Duschka aus Gosda (Gemeinde Luckaitztal), die aus gesundheitlichen nicht an der Festveranstaltung teilnehmen konnte. Seit der Gründung des Heimatvereins Bergdörfer e V. ist sie Vorstandsmitglied und trägt somit großen Anteil am Gelingen der Traditionsfeste auf der Süd- und Sonnenseite der Calauer Schweiz. Sie zählt zu den Regisseurinnen von Fastnachtsveranstaltungen, Dorf- und Kinderfesten sowie Maifeuer, organisiert Ausflüge mit Kindern und Jugendlichen oder das Flechten der Erntekronen.

Ein Ehrenamtsbürger aus der Gemeinde Bronkow wurde nicht benannt, weil Vorschläge ausgeblieben waren. Mit den erfolgshungrigen Feuerwehrsportlern aus Lug, den Karnevalisten aus Lipten, den aktiven Gemeindekirchenräten oder der Feuerwehrnachwuchsriege aus Bronkow Maßstäbe setzen die Einwohner allerdings Maßstäbe - und das landesweit.

Zum Thema:

Zum ThemaNeu-Seeland war mit der Ausrichtung der Bürgerpreisverleihung beauftragt. Da die Variant-Halle im Ortsteil Bahnsdorf in der kalten Jahreszeit nicht genutzt werden kann, sind die Veranstalter in den Bürgertreff am Wasserturm von Neupetershain/Neu-Geisendorf ausgewichen.