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| 17:46 Uhr

Ausblick
Bürgermeister formuliert seine Ziele für Vetschau

Der alte Bürgermeister ist auch der neue – Stadtverordnetenvorsteher Gunther Schmidt verpflichtet Bürgermeister Bengt Kanzler.
Der alte Bürgermeister ist auch der neue – Stadtverordnetenvorsteher Gunther Schmidt verpflichtet Bürgermeister Bengt Kanzler. FOTO: Daniel Preikschat / LR
Vetschau. Bildung, Stadtumbau und Infrastruktur haben für Bengt Kanzler in den nächsten Jahren größte Bedeutung.

Festlich eingeläutet worden ist vorigen Donnerstag die zweite Amtsperiode des Vetschauer Bürgermeisters Bengt Kanzler (parteilos). Stadtverordnetenvorsteher Guther Schmidt (CDU) verpflichtete den alten neuen Bürgermeister, der bei dieser Gelegenheit, seine Ziele für Vetschau formulierte.

Ganz oben angesiedelt in Kanzlers „Agenda Vetschau 2025“ sind die Themen Bildung, Stadtumbau und Infrastruktur. Das aus Sicht Kanzlers präsentable Bildungsangebot in Vetschau soll sich verbessern durch eine Sanierung der Kita Rappelkiste, die mehr Platz bekommt, wenn die Bibliothek in das Schulzentrum verlagert wird. Das wiederum soll ermöglicht werden durch einen Neubau, der auch Schulaula, Schulspeisung und Räume für das Blasmusikorchester beherbergt. „Ein Grundsatzbeschluss hierfür ist gefasst worden“, erinnerte der Redner.

Wobei Kanzler an der Zukunftssicherheit des Standorts keine Zweifel ließ. Schließlich habe sich kürzlich die Bildungsministerin bei einem Besuch der Oberschule entsprechend geäußert. Investiert werden indes soll auch in die Grundschule in Missen. Für die Sanierung der Turnhalle sei ein neuerlicher Förderantrag bereits gestellt.

Fördermittel erhoffe sich Vetschau auch für die notwendige Verbesserung von Wohnungsangebot und Wohnumfeldgestaltung. Noch nicht ausreichend ist für Kanzler zudem die Infrastruktur zwischen Cottbus und Berlin. Den Bahnhof in Raddusch wieder anfahren zu lassen, sei nur mit geringen Mehrkosten verbunden. Gegenüber den Entscheidungsträgern in Potsdam und Berlin werde die Stadt so lange Forderungen stellen, bis „eine angemessene Lösung gefunden ist“.

Ebenfalls „nicht leise sein“ werde Vetschau, wenn es um die Sanierung der abgenutzten Landesstraßen Wilhelm Pieck und Juri Gagarin geht. Die Sanierung der Friedrich-Ludwig-Jahnstraße indes liege in eigener Zuständigkeit, sei aber auch bereits geplant und in Vorbereitung. Wobei stets, auch mit Blick auf andere Projekte und freiwillige Aufgabe, die Finanzen im Blick zu behalten seien. Der Doppelhaushalt für 2019 sei leider nicht ausgeglichen. „Hieran gilt es zu arbeiten.“