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| 02:57 Uhr

Bürgermeister bekommen kalte Füße

Calau. Das für den kommenden Samstag angesetzte 20:13-Stunden-Schwimmen ist verschoben worden. Das entschieden Vertreter der teilnehmenden Kommunen aus Altdöbern, Calau, Luckau, Vetschau, Großräschen und Finsterwalde bei einem Krisengipfel am gestrigen Mittwoch. jag

Grund für die Absage sind die kalten Wassertemperaturen und die damit verbundene Gefahr einer Unterkühlung. "Die Gesundheit der Teilnehmer soll nicht aufs Spiel gesetzt werden", erklärt Calaus Bürgermeister Werner Suchner (parteilos).

Die Temperaturen in den Freibädern liegen derzeit bei etwa zwölf bis 15 Grad. Erschwerend hinzukommt, dass die Kameraden der Feuerwehr den Einsatz im Hochwassergebiet nicht ausschließen können und somit in den Freibädern fehlen würden.

Ausweichtermin ist nun der 24. August, also nach den Sommerferien. Die Bürgermeister hoffen so auf eine rege Teilnahme.

Bei dem Zusammentreffen am Mittwoch ist auch die Idee eines Benefiz-Schwimmens für die Hochwasseropfer entstanden. Wann und in welcher Form das stattfindet, wird in den Kommunen allerdings noch diskutiert. Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (parteilos) würde gern unabhängig vom neuen Termin des Stunden-Schwimmens eine Veranstaltung organisieren. Calaus Oberhaupt Suchner könnte sich dagegen vorstellen, beides miteinander zu verbinden.

Die Freibäder öffnen am kommenden Samstag dennoch ihre Türen. Während aber in Vetschau und Luckau auch das bunte Rahmenprogramm verschoben wurde, wollen die Calauer und die Altdöberner nicht darauf verzichten.

So findet in Calau von 15 bis 16.30 Uhr das Neptunfest mit einem Auftritt der Funken vom Calauer Carneval Club statt. Das Programm startet aber schon um 9 Uhr. Geplant sind unter anderem ein Staffelschwimmen, eine Bastelstraße und ein Kinder-Zumba. In Altdöbern soll es wie geplant eine Party mit einem Helene-Fischer-Double geben.

Das Stundenschwimmen wurde 2009 in Calau ins Leben gerufen. Bei dem diesjährigen Wettbewerb geht es darum, dass die Teilnehmer einer Stadt in 20 Stunden und 13 Minuten so viel Strecke wie möglich zurücklegen.