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| 02:50 Uhr

Bürgerinitiative startet Online-Petition

Der Altdöberner See wird derzeit noch geflutet.
Der Altdöberner See wird derzeit noch geflutet. FOTO: Jan Augustin
Altdöbern. Mit der jetzt gestarteten Online-Petition "Den Altdöberner See als sauberen See nachhaltig bewahren" hat die Bürgerinitiative (BI) Altdöberner See ihren Protest gegen die Ockerschlamm-Pläne des Bergbausanierers LMBV weiter ausgebaut. Die Adressaten des Gesuches sind der Brandenburger Landtag sowie der Tagebausanierer, die LMBV, die in den Tiefen des Sees Eisenhydroxid-Schlamm versenken will. Jan Augustin

Die Anzahl der Unterschriften steigt im Minutentakt. Wer will, kann seinen Namen nennen und einen Kommentar hinterlassen. Antje Schädel aus Neckarsulm begründet ihre Unterschrift: "Weil ich einmal in dieser Umgebung leben werde und eine gesunde Umgebung für mich und meine Kinder wichtig ist."

Die Macher der Petition "sehen die Gefahr, dass aus finanziellen Gründen unser See mit ungeprüften Erden und Stoffen verfüllt wird." Das Vorhaben der Staatsunternehmens LMBV, 200 Millionen Kubikmeter Eisenhydroxid-Schlamm aus Brandenburg und Sachsen im Altdöberner See zu entsorgen, müsse gestoppt werden. Der See, der derzeit noch geflutet wird und 70 Meter Tiefe erreichen soll, drohe sonst für immer auf der touristischen Landkarte zu verschwinden, heißt es in dem Schreiben auf www.openpetition.de .