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Bürger vermissen abgesenkte Borde in der Geschwister-Scholl-Straße

Lübbenau. Kaum ist sie fertig ausgebaut, schon wird Kritik laut. In der Geschwister-Scholl-Straße in Lübbenau, so Günter Diehr zur RUNDSCHAU, sei versäumt worden, an mehreren Stellen abgesenkte Bordsteine einzusetzen. Daniel Preikschat

Radfahrern, Rollator-Nutzern und Rollstuhlfahrern werde so das Queren der Straße unnötig erschwert. Für Günter Diehr ist unverständlich, warum daran nicht gedacht worden ist.

Im Rathaus, so Sprecherin Saskia Grote, sind die Hinweise Günter Diehrs sowie auch anderer Lübbenauer Bürger bekannt und werden geprüft. Bevor möglicherweise baulich noch einmal etwas verändert wird, werde der Verkehr auf der Schollstraße ein halbes Jahr nach Freigabe beobachtet. Entschieden werde darüber in den zuständigen Fachämtern. Mit dem Straßenausbau sollte die Sicherheit für den genannten Personenkreis sowie auch für Fußgänger jedoch erhöht werden und nicht umgekehrt, so die Sprecherin.

Die Stadt Lübbenau hatte die 270 Meter lange Schollstraße für 640 000 Euro grundhaft ausbauen lassen und konnte dabei Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost einsetzen. Die Straße wurde etwas schmaler gestaltet und mit Verkehrsinsel versehen, um den Verkehr zu beruhigen. Ende November wurde die Straße mit einem Fest eingeweiht.