Laut Angaben der Lübbenauer Feuerwehr hatte sich der Unfall am Montag gegen 13 Uhr auf einem Weg zwischen Lübbenau und Leipe ereignet. Dort war unter einem 36 Tonnen-Kran, der gerade diesen Weg befuhr, plötzlich der Boden weggerutscht. In der Folge kippte das Fahrzeug um und landete im Fließ. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise unverletzt aus dem Fahrzeug retten.

„Wir waren mit etwa 15 Kameraden der Wehren aus Lübbenau und Boblitz vor Ort“, sagt Guido Peschk, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Boblitz und zugleich Einsatzleiter. Bei dem abgesackten Baustellenfahrzeug handelt es sich um einen Kran der Firma Kranlogistik Lausitz GmbH. Da geringe Mengen an Betriebsflüssigkeiten ausgelaufen waren, mussten die Lübbenauer Feuerwehrleute mehrere Ölsperren, sogenannte „schwimmende Ölbarrieren“, zur Eindämmung anbringen.

Anschließend werde man sich nun eine Technologie zur Bergung überlegen, Baufreiheit für die Hebetechnik schaffen und den Weg wieder befüllen. Vor Ostern wird der Kran laut Schätzung von Guido Peschk aber nicht mehr geborgen. Die Bergung des Fahrzeugs dürfte mehrere Tage andauern, vermutet die Feuerwehr.

Warum der Weg überhaupt abgesackt ist, ist derzeit noch unklar. Womöglich war durch aufgeweichten Untergrund die Standsicherheit für den schweren Kran nicht mehr gegeben.