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| 10:17 Uhr

Boblitzer Firma will kleine Kraftwerke in die Spree bauen

An Querbauwerken der Spree wie dem Kiekebuscher Wehr könnten nach Vorstellung der TWB künftig kleine Wasserkraftwerke Strom erzeugen.
An Querbauwerken der Spree wie dem Kiekebuscher Wehr könnten nach Vorstellung der TWB künftig kleine Wasserkraftwerke Strom erzeugen. FOTO: Jan Augustin
Boblitz. Die Firma Tief- und Wasserbau Boblitz will künftig Spreewasser nutzen, um Energie zu erzeugen. Das teilt Geschäftsführer Frank Jurisch mit. jag

Seine Vorstellung: An Querbauwerken, also an Wehren und Staustufen, sollen in Verbindung mit neuen, noch herzustellenden Fischtreppen kleine Wasserkraftwerke Strom liefern. Ziel sei es, Energie zu gewinnen und gleichzeitig die ökologische Durchlässigkeit zu erhöhen. Gerade im Bereich der Grundlast könnten die Anlagen mit einer Leistung von je rund 350 Kilowatt künftig hilfreich sein. Derzeit im Fokus stünden etwa fünf bis zehn Bauwerke, die die TWB mit ihrer Tochterfirma Lausitzer Energie- und Wasserkraftanlagen GmbH (LEW) zu kleinen ökologischen Kraftwerken umrüsten und betreiben könnte. Eine Willensbekundung des Brandenburger Landesumweltamtes liege zwar seit mehr als einem Jahr vor. Die Umsetzung scheitere aber noch an vertraglichen Rahmenbedingungen wie der Bewilligung von Fördermitteln. Das Boblitzer Unternehmen gehe dennoch davon aus, dass es in etwa einem Jahr eine Pilotanlage bauen kann.