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| 17:42 Uhr

Diskussion um Brandschutz
Tanks statt Teich: Bischdorf bekommt Löschwasser

 Einer der Tanks für das Löschwasser soll beim Gerätehaus der Bischdorfer Feuerwehr vergraben werden.
Einer der Tanks für das Löschwasser soll beim Gerätehaus der Bischdorfer Feuerwehr vergraben werden. FOTO: LR / Liesa Hellmann
Bischdorf. Die Diskussion um das Löschwasserkonzept für Bischdorf haben ein Ende: Eine Neuplanung des Konzepts lehnte eine Mehrheit der Stadtverordneten ab.

() Das Löschwasserkonzept für den Ortsteil Bischdorf wird wie geplant umgesetzt. Zwei Wassertanks mit einem jeweiligen Nutzungsvolumen von 96 Kubikmetern werden im Bereich der nördlichen Chausseestraße sowie beim Gerätehaus der Feuerwehr unterirdisch installiert. Das Konzept hatte in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung für Diskussionen gesorgt. Ein Antrag der AWG-Fraktion, der das Konzept stoppen sollte, wurde mit zwölf zu sechs Gegenstimmen (sieben Enthaltungen) abgelehnt. Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos), in dessen Aufgabengebiet der Brandschutz fällt, hatte zuvor angekündigt, den Auftrag für die Umsetzung des Konzeptes in jedem Fall auslösen zu wollen. „Seit einem Jahr werde ich daran gehindert, meinen Pflichten nachkommen zu können“, sagte Wenzel.

In Kritik geraten war das Vorhaben unter anderem, weil sich Ortsbeirat und Feuerwehr nicht ausreichend in die Planung einbezogen fühlten. Das bekräftigte Ortsbeirätin Christina Abt in der Sitzung. Zudem habe man sich eine Lösung für den zweiten, derzeit ungenutzten kleinen Dorfteich gewünscht. Dem hatte die Stadt Lübbenau auf Anfrage widersprochen: Auf Wunsch der Bischdorfer Feuerwehr sei das Gerätehaus als Tankstandort ausgewählt worden. Zudem hätten sich die Löschwassertanks als wirtschaftlichste Variante herausgestellt.