Die Anzahl der Unterschriften steigt im Minutentakt. Wer will, kann seinen Namen nennen und einen Kommentar hinterlassen. Antje Schädel aus Neckarsulm begründet ihre Unterschrift: "Weil ich einmal in dieser Umgebung leben werde und eine gesunde Umgebung für mich und meine Kinder wichtig ist."

Die Macher der Petition "sehen die Gefahr, dass aus finanziellen Gründen unser See mit ungeprüften Erden und Stoffen verfüllt wird." Das Vorhaben der LMBV, 200 Millionen Kubikmeter Eisenhydroxid-Schlamm aus Brandenburg und Sachsen im Altdöberner See zu entsorgen, müsse gestoppt werden. Der See, der derzeit noch geflutet wird und 70 Meter Tiefe erreichen soll, drohe sonst für immer auf der touristischen Landkarte zu verschwinden, heißt es in dem Schreiben auf www.openpetition.de . Jan Augustin