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| 16:05 Uhr

Politprominenz in Vetschau
Bergaufsicht entlässt Gräbendorfer See

Schwimmende Häuser am Gräbendorfer See.
Schwimmende Häuser am Gräbendorfer See. FOTO: Uwe Hegewald
Vetschau. Ministerpräsident hat Besuch im entstehenden Feriengebiet Laasow angekündigt. Von Daniel Preikschat

Bei seiner Pressefahrt macht Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am 5. September auch Halt im Vetschauer Ortsteil Laasow am Gräbendorfer See. Am IBA-Steg am Ufer des Sees, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Vetschau, soll die erfolgreiche Bergbausanierung durch die LMBV verdeutlicht werden.

Im Ergebnis der jahrzehntelangen Arbeit stehe nun die Entlassung des Gräbendorfer Sees mit seinem Umfeld aus der Bergaufsicht bevor. Er wird der erste Tagebausee sein, bei dem seit der Neugründung des Landes Brandenburg die Bergaufsicht endet, heißt es weiter. Weitere Seen könnten nun folgen. Die daraus resultierenden Chancen sowie die Perspektive für die nächsten Jahre sollen an dem Mittwoch verdeutlicht werden. Wobei erste Ergebnisse bereits sichtbar sind: Zwei neue schwimmende Häuser wurden am früheren IBA-Steg neben dem damaligen ersten schwimmenden Haus am Seeufer festgemacht und können genutzt werden.

Das gesamte Areal am Rande des Ortsteils werde in den nächsten Jahren entwickelt und stehe dann für Freizeit- und Urlaubszwecke zur Verfügung. An Land entstehe eine Vielzahl an Ferienhäusern und auf dem Wasser am Seeufer an einem neu zu errichteten Steg weitere schwimmende Häuser, weist die Stadt Vetschau auf die Absichten des Investors hin.

Medienvertreter werden sich einen Eindruck davon verschaffen können, wird versprochen, was vor Ort entstanden ist und in den nächsten Jahren noch entstehen soll. Der Tourismus wird künftig eine der tragenden Säulen im Rahmen des Lausitzer Strukturwandels sein.

Der Bürgermeister der Spreewaldstadt Vetschau, Bengt Kanzler (parteilos), wird ebenfalls vor Ort sein, um vergangene und künftige Bemühungen der Stadt zur Entwicklung des Seeumfelds vorzustellen.