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| 17:39 Uhr

Neue Straße
Baustart in der Bauernsiedlung

Eichen müssen weichen: Im Zuge der Straßenbauarbeiten in der Neupetershainer Bauernsiedlung ist das Fällen von alten Eichenbäumen unausweichlich. Dass die derzeitige Schlammpiste einer festen Asphaltdecke weicht, dürfte Anrainer freuen – die Anliegerbeiträge weniger.
Eichen müssen weichen: Im Zuge der Straßenbauarbeiten in der Neupetershainer Bauernsiedlung ist das Fällen von alten Eichenbäumen unausweichlich. Dass die derzeitige Schlammpiste einer festen Asphaltdecke weicht, dürfte Anrainer freuen – die Anliegerbeiträge weniger. FOTO: Uwe Hegewald
Neupetershain. Straßenbau beginnt in Neupetershain. Dafür sollen Bäume gefällt werden.

Die Witterungslage lässt es zu, bereits ab dem 29. Januar  mit den Straßenbaumaßnahmen in der Neupetershainer Bauernsiedlung zu beginnen. Wie Kay Bucke, Sachgebietsleiter Planung/Tiefbau/Ordnung in der Amtsverwaltung Altdöbern mitteilt, sieht die Bautechnologie eine Vorkopfbauweise vor. „Begonnen wird am Ende, im Bereich der Wendeschleife. Stückweise wird der Straßenraum geöffnet, Frostschutzschicht und Schottertragschicht eingebaut sowie Borde gesetzt. Nachdem der Unterbau fertiggestellt ist, wird die Straßendecke aus Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht hergestellt“, so Bucke. Um die Fahrbahnbreite von 3,50 Meter zu erreichen, müssen einige Bäume gefällt werden. „Betroffen sind neun alte Stieleichen“, kündigt der Sachgebietsleiter an.

Da die vorhandene Freileitung der Mitnetz eine sofortige Fällung aller Bäume nicht möglich macht, kann derzeit nur eine teilweise Ausführung vorgenommen werden. „Mitte Februar nimmt die Mitnetz die Freileitung außer Betrieb, dann sollen auch die letzten Bäume weichen“, erklärt er und informiert gleichzeitig über vorgegebene Ausgleichsmaßnahmen. So soll im Herbst eine Pflanzung von 13 neuen Stieleichen in den Nebenbereichen der Straße erfolgen.

Parallel zur Straßenbaumaßnahme ist der Wasserverband Lausitz (WAL) tätig und errichtet einen Schmutzwasserkanal. Im ersten Bauabschnitt wurde dieser bereits im letzten Jahr fertiggestellt, so dass der Straßenbau nicht behindert wird. Der WAL plant seine Arbeiten im März wieder aufzunehmen und dann das Kanalsystem über den Ziegeleiweg bis zur Bahnhofstraße zu ergänzen. Sobald der WAL eine Baufeldfreigabe erteilt, erfolgt der Straßenbau, inklusive Komplettierung einer neuen Straßenbeleuchtung. „Zur nächsten Winterperiode sollen alle Straßen in der Siedlung ohne Einschränkungen den Anwohnern zur Verfügung stehen“, teilt Kay Bucke mit. Projektausführender ist der Straßenbaubetrieb ARGUS aus Kolkwitz. Geplant und betreut wird die Baumaßnahme vom Großräschener Ingenieurbüro Brechtefeld & Nafe.