Für den Baumschnitt entlang der Bahntrasse ist eine 5,50 Meter lange Vertikalsäge mit zehn Sägeblättern mit einem knapp 30 Meter langen Rohr an einem Helikopter befestigt worden. Zwei Piloten flogen anschließend mit diesem 600-Kilogramm schweren Gerät die Bahnstrecke Vetschau – Lübbenau ab.

Angetrieben wird die Säge mit 6500 Umdrehungen durch einen 48 PS-starken Zweitakt-Motor. Insgesamt ist am Vormittag der Baumbewuchs auf 15 Streckenkilometern der Deutschen Bahn zwischen Vetschau und Lübbenau beidseitig beschnitten worden.

Für den Arbeitseinsatz musste die Bahnstrecke zeitweilig voll gesperrt und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Der Strom in der Oberleitung wurde abgestellt. Für die Hubschrauberbetankung brachte die Firma 7000 Liter Kerosin mit.

Der Hubschrauber braucht mit der Säge zwei Tage, um die Strecke freizuschneiden. Manuell hätte der Einsatz laut einem Bahnsprecher 40 Tage in Anspruch genommen. Zu den Kosten macht die Bahn keine Angaben, betont aber, der Hubschraubereinsatz sei „die günstigste Variante".

Einen spektakulären Hubschraubereinsatz hat es am Mittwochvormittag an der Bahntrasse Vetschau – Lübbenau gegeben. Die österreichische Firma "Wucher Helikopter" und ihr Tochterunternehmen "Helimatic" waren im Auftrag der Deutschen Bahn zu einer besonderen Baumschneide-Aktion aus der Luft beordert worden.

Bildergalerie Einen spektakulären Hubschraubereinsatz hat es am Mittwochvormittag an der Bahntrasse Vetschau – Lübbenau gegeben. Die österreichische Firma „Wucher Helikopter" und ihr Tochterunternehmen „Helimatic" waren im Auftrag der Deutschen Bahn zu einer besonderen Baumschneide-Aktion aus der Luft beordert worden.