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| 17:14 Uhr

AG Städtebau
Baderweiterung und Hotelbau der Spreewelten größte Vorhaben

Die Erweiterung der Pinguinanlage und des Außenschwimmbeckens im Spreewelten-Bad steht bald bevor.
Die Erweiterung der Pinguinanlage und des Außenschwimmbeckens im Spreewelten-Bad steht bald bevor. FOTO: Spreewelten-Bad
Lübbenau. AG Städtebau präsentiert auf ihrer Jahreshauptversammlung anspruchsvolle Projekte für 2018. Von Rüdiger Hofmann

10,5 Millionen Euro sollen verplant und verbaut werden: Mit der Erweiterung des Spreewelten-Bades um ein Hotel sowie dem Ausbau der Pinguinanlage und des Außenschwimmbeckens steht das wohl größte Vorhaben für Lübbenau in diesem Jahr auf dem Programm. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung der AG Städtebau deutlich gemacht. „50 Appartements, drei Suiten, sieben Doppelzimmer und insgesamt 220 Betten werden errichtet“, sagt Spreewelten-Geschäftsführer Michael Jacobs.

Hinzu kommt die Erweiterung des Kinderspielbereiches inklusive neuer digitaler Rutschen. „So kann jeder Besucher schon im Vorfeld vom heimischen Rechner aus seine persönliche Rutschtour planen und buchen“, sagt Jacobs.

Die Neugestaltung hat Folgen für die Besucher: Vom 9. April bis voraussichtlich Ende September bleibt das Bad geschlossen. Ende September sollen der Pinguinbereich, Ende des Jahres der Hotelbau fertig sein. Für das zukünftige Apartmenthotel Spreewelten wurde im Juli 2017 der Grundstein gelegt und im November Richtfest gefeiert.

Nächstes Großprojekt aus Sicht der AG ist die Umgestaltung des Roten Platzes in Lübbenau. Der 1,8 Hektar große Platz verfügt derzeit über 5000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. „Noch in diesem Jahr soll der neue Kreisverkehr mit Mittelinsel hergestellt werden“, sagt Stadtplaner Peter Brandt. Der Neubau des REWE-Marktes mit bis zu 100 Parkplätzen steht dann für 2019 auf der Agenda. Erst danach – 2019 oder 2020 – könne die Robert-Koch-Straße saniert werden. Kostenvolumen: 1,3 Millionen Euro.

Die AG Städtebau legt Wert darauf, dass das Wohnen in Lübbenau vor allem bei angebotenen Zwei- bis Drei-Raum-Wohnungen künftig attraktiver werden soll. Im P2-Bestand sollen Aufzüge eingebaut werden – so zum Beispiel in der Otto-Grotewohl- und Alexander-von-Humboldt-Straße. Die Schulentwicklungsplanung werde umgesetzt. Für den Nachwuchs investiert die Stadt in die Sanierung der Turnhalle in der Werner-Seelenbinder-Straße in Lübbenau sowie der Kita Storchennest in Boblitz.

Die Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH (WiS) will sich vor allem auf drei Schwerpunkte in 2018 konzentrieren: „Wohnen an den Schulen“, „Wohnen an den Gärten“ sowie „Familien wohnen in der Altstadt“. Mit einer aktuellen Leerstandsquote von 1,02 Prozent im vollmodernisierten Bestand (entspricht etwa 35 Wohnungen) zeigt sich die WiS mit der Situation des Wohnungsmarktes zufrieden.

Nette Anekdote am Rande: die Raumakustik im Rathaus ist besser geworden, darauf wies Peter Brandt explizit hin. „Was haben Sie gesagt“? fragte einer der AG-Mitglieder. Allseits Schmunzeln.