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| 10:27 Uhr

Bauprojekt
Bad-Ausbau auf der Zielgeraden

Ausbau des Spreewelten-Bades auf der Zielgeraden FOTO:
Lübbenau. In einem Monat soll das Spreeweltenbad – für zwölf Millionen Euro gundsaniert, umgestaltet und ausgebaut – wieder eröffnet werden. Mittlerweile zeichnet sich gut sichtbar ab, was die Gäste erwartet.

Es sieht jetzt schon mehr nach Bad aus als nach Baustelle. Diesen Eindruck mochten in der vorigen Woche die knapp 30 Touristiker bei einer Führung durch die Spreewelten mitgenommen haben. Die Fliesenleger, in den heißen Sommermonaten noch durch anhaltend hohe Temperaturen im Zeitplan weit zurückgeworfen, haben offensichtlich ihre Arbeit vollendet. Das Becken im Bad ist schon wieder halb geflutet. Weiter sieht man lange Sitzbänke, die sich an wellenlinienförmige Grüninseln anschmiegen, Birkenstämme im Eingangsbereich und Spielgeräte im Flachwasser. Fix und fertig zu sein scheint auch der Rutschenkomplex. Wandbilder an den Becken, in die man nach der Rutschpartie hineinrauscht, zeigen quietschvergnügte Pinguine.

Auf die geflügelten Frackträger stößt man allenthalben beim Durchstreifen des Bads. Im Kinderbereich etwa sind Spielgeräte montiert, die denen für die Pinguine im Außenbereich ähneln, Fässer, Kähne, Baumstämme. Beeindrucken dürfte die Kinder aber vor allem der Blick in die Unterwasserwelt der Pinguine durch die Panoramascheibe.

Noch zu tun haben die Techniker und Raumausstatter indes im deutlich größer gewordenen, lichtdurchfluteten Restaurant Baldura und in der in der Küche, in die der Besuch ebenfalls einen Blick werfen durfte. Dennoch: Für den 1. Dezember haben die Spreewelten die Wiedereröffnung angekündigt. Zuvor gibt es noch einen Rutschentest sowie viele Abnahmen und Kontrollen. Die Rutschen sind übrigens eine absolute Weltneuheit – interaktiv und selbst programmierbar. Hier bestimmt jeder das Aussehen der Rutschen selbst und das bereits von zu Hause aus.