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| 02:55 Uhr

Außergewöhnlich: Internet-Störche bekommen regelmäßig Besuch

Immer wieder hat ein Altstorch das Nest in Vetschau besucht. Das gilt bei Störchen als außergewöhnlich.
Immer wieder hat ein Altstorch das Nest in Vetschau besucht. Das gilt bei Störchen als außergewöhnlich. FOTO: Martina Hein
Vetschau. Die Tage der jungen Weißstörche im Internethorst Vetschau gehen bald zu Ende. Die Jungstörche sind flügge und sind vom Gewicht, das über dem der Elterntiere liegt, und der Größe nicht mehr von den Altstörchen zu unterscheiden. red/bt

"Den ‚Babyspeck' verlieren sie aber schnell, denn die anstrengenden Tage der Flugübungen und die immer weiteren Ausflüge in die Umgebung haben begonnen", erklärt Bernd Elsner vom Nabu-Regionalverband Calau Etwas unterscheidet die Jungstörche aber im ersten Lebensjahr deutlich von ihren Eltern: Die Schnäbel sind nicht rot gefärbt, sondern verändern sich erst langsam von anfänglich schwarz über braunrötlich zum leuchtendem Rot. Auch die Beine zeigen noch nicht das satte Rot der Altstörche.

Zum ersten Mal konnte beobachtet werden, dass ein Storch aus dem Radduscher Horst, beringt 2003 in Mittelfranken, die Vetschauer Jungstörche mehrmals besuchte. "Das galt bisher als außergewöhnlich. Fremdstörche werden im Normalfall von den Alttieren vertrieben und auch durch die Jungstörche attackiert", sagt Bernd Elsner.

Das aktuelle Geschehen können Interessenten unter www.storchennest.de oder im Nabu Weißstorch-Informationszentrum in Vetschau, Drebkauer Straße 2a, in Echtzeit verfolgen.