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Auch Tiere brauchen Physiotherapie

Kater Moritz und Reineke Fuchs verstehen sich.
Kater Moritz und Reineke Fuchs verstehen sich. FOTO: Peschk
Die Familie Peschk aus der Lübbenauer Altstadt hat ein neues Haustier: Ein junger Fuchs besucht seit einigen Wochen mehrmals täglich das Gehöft. Dort wohnt auch Kater Moritz, die beiden Vierbeiner verstehen sich prächtig. Steven Wiesner

Unter den Augen der Familie spielen und toben sie ausgelassen auf dem Hof. Von den Menschen lassen sie sich dabei nicht stören. Inzwischen hat sich Meister Reineke auch schon ein Loch im Zaun gebissen, damit er ungehindert zu seiner neuen Familie gelangt. Selbst wenn Vater Peschk zur Frühschicht muss, steht das Füchslein schon auf dem Hof und guckt, ob alles seinen rechten Gang geht. Er hilft auch gern bei der Beseitigung der Futterreste von Kater Moritz! (rg)

Eine weitere tierische Entdeckung hat diese Woche der Lübbenauer Physiotherapeut Maik Schorrat gemacht. Ins Vorzimmer seiner Praxis hatte sich eine kleine, vielleicht 15 Zentimeter lange Eidechse verirrt. Laut Schorrat war das harmlose Schuppenkriechtier nicht der erste unangemeldete Besuch aus der Fauna. "Hier haben auch schon Mäuse und sogar ein kleines Wiesel an die Tür geklopft", verrät Schorrat. Die Tiere kamen zwar allesamt ohne Rezept und Überweisung zum Krankengymnastiker und suchten nach kurzer Zeit auch wieder das Weite. Vielleicht aber war es ja trotzdem ein subtiler Hinweis, dass auch Tiere physiotherapeutische Behandlung gebrauchen können.