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| 01:26 Uhr

Attomol Lipten beim Innovationsforum

Dr. Werner Lehmann.
Dr. Werner Lehmann. FOTO: U. Hegewald
Lipten.. Noch bis zum morgigen Samstag findet an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg, dem Zentrum der Biotechnologie in der Niederlausitz, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte 4. Innovationsforum statt. U. Hegewald

Zu den mehr als 180 Teilnehmern aus dem In- und Ausland zählt auch die Attomol GmbH Lipten. Die RUNDSCHAU fragte bei Geschäftsführer Dr. Werner Lehmann nach.

Was erwarten Sie speziell für die Attomol GmbH, Lipten, von dem dreitägigen Kongress„
Wir betrachten das Forum als gute Möglichkeit, die Ergebnisse unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zum Thema "Multiparameteranalytik" der Öffentlichkeit vorzustellen und zum Beispiel Kooperationen zu diskutieren. Multiparameteranalytik heißt, verschiedene Messparameter in einer Probe gleichzeitig zu analysieren. Probleme der technischen Umsetzung werden im Mittelpunkt des Innovationsforums stehen.

Mit Ihrem Referat zu den Netzwerken BioResponse und Multiplex sowie einer Zusammenfassung der Veranstaltung und einem Ausblick am Samstag geben Sie dem Treffen den Rahmen. Ist es im Zeitalter des globalen Wettbewerbs nicht gefährlich, aus dem Nähkästchen zu plaudern“
Ja. Man ist immer hin- und hergerissen, was man von dem erzählt, das in mühsamer Kleinarbeit zustande gebracht wurde. Manches haben wir patentieren lassen, anderes halten wir geheim oder regeln es vertraglich, doch eine absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht. Oft ist es so, dass gerade unsere Wettbewerber auch potenzielle Kunden oder Kooperationspartner sind. Andererseits sind unsere Technologien so komplex, dass selbst das Kopieren tiefgreifendes multidisziplinäres Know-how erfordert.

Das Innovationsforum ist eine auf Branchenkenner ausgerichtete Veranstaltung. Dürfen auch Nichtfachleute daran teilnehmen und welche Referate würden Sie besonders empfehlen?
Sicherlich ist es eine interdisziplinäre Fachveranstaltung. Doch die Fachleute aus unterschiedlichen Gebieten müssen sich auch verstehen können, obwohl es nicht einfach ist, komplizierte Dinge verständlich zu verpacken. Der interessierte Laie wird sich hineindenken können und hat außerdem die Möglichkeit, sich in den Pausen bei den Vortragenden schlau zu machen. Niemand wird abgewiesen und im Konrad-Zuse-Zentrum, dem Veranstaltungsort, ist ausreichend Platz vorhanden.

Mit Dr. Werner Lehmann sprach Uwe Hegewald