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| 02:54 Uhr

ASB mit Reha-Sport jetzt im Stadtzentrum

Auch spielerische Übungen gehören zum Reha-Sport. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bietet den Rehabilitationssport in in der Turnhalle in der Gartengasse in Lübben an.
Auch spielerische Übungen gehören zum Reha-Sport. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bietet den Rehabilitationssport in in der Turnhalle in der Gartengasse in Lübben an. FOTO: A. Staindl/asd1
Lübben. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Lübben ist mit dem Reha-Sport noch näher an die Bürger herangerückt. Das Rehabilitationstraining findet jetzt in der Turnhalle in der Gartengasse in Lübben statt. Bisher hatten sich die Gruppen in der früheren SpreeArena in der Majoransheide getroffen. Andreas Staindl / asd1

"Wir sind mit unserem Angebot jetzt zentraler in der Stadt", sagt Olaf Stobernack. "Vor allem ältere Teilnehmer können uns nun problemloser erreichen." Er koordiniert den Reha-Sport im ASB und ist einer von drei Übungsleitern. Es gibt mehrere Kurse, die sich montags, donnerstags und freitags treffen. Die Teilnehmer werden so in den Kursen verteilt, dass Menschen mit ähnlicher Fitness in der gleichen Gruppe üben wie Olaf Stobernack sagt. Training und Intensität werden individuell abgestimmt. Irmgard und Günter Kluske aus Sacrow (Lieberose-Oberspreewald) üben auch deshalb gemeinsam, weil sie ein Ehepaar sind. "Wenn man schon etwas älter ist so wie wir, ist Bewegung ganz wichtig", sagen sie. "Wir fühlen uns einfach wohler, irgendwie fitter, seitdem wir uns am Reha-Sport beteiligen." 17 Mal hatten sie Mitte Juni dieses Jahres das Angebot schon genutzt, 50 Mal pro Verordnung in 18 Monaten sind möglich, wie Olaf Stobernack erklärt. Ihm zufolge verschreiben etwa die Hausärzte Verordnungen für Reha-Sport. Doch auch ohne Verordnung könne man sich am Rehabilitationstraining beteiligen, dann allerdings gegen einen kleinen Obolus. Kluskes sind froh, dass es das Angebot unter fachlicher Anleitung gibt. "Die Übungen mit den Übungsleitern sind intensiv und bringen etwas", erzählt Günter Kluske. "Allein macht man die Übungen zu Hause nicht, zumindest nicht so exakt." Und seine Frau ergänzt: "Seitdem ich Reha-Sport mache, bin ich wieder beweglicher." Trainiert wird die allgemeine Fitness, etwa das klassische Programm "Bauch, Beine, Po", wie der Koordinator sagt. Aber auch Rückenschule und Gleichgewichtsübungen sind Bestandteil der Kurse.

Für manchen Teilnehmer sei es schon schwierig, auf einem Bein zu stehen. Das Rehabilitationstraining sei deshalb auch eine gute Sturzprophylaxe, verbessere die Koordination, Kraft und Ausdauer der Teilnehmer. "Wir legen in den Kursen die Grundlagen, geben Hinweise", erklärt Olaf Stobernack, "idealerweise üben die Teilnehmer dann auch zu Hause." Klaus Neuhaus kennt den Ablauf, hat schon deutlich gespürt, dass ihm die sportliche Betätigung gut tut: "Ich habe erhebliche Probleme etwa mit dem Zucker und meinem Herz. Seitdem ich regelmäßig Reha-Sport treibe, hat sich mein Gesundheitszustand nicht verschlechtert, im Gegenteil, denn meine medizinischen Werte sind besser geworden. Man muss halt etwas für seine Gesundheit tun." Der Lübbener ist quasi Dauergast in der Turnhalle. "Ich trainiere derzeit in meinem dritten 50er-Block", erzählt er. "Aber nach 150 Übungstagen ist erst Mal Schluss."

ASB-Trainingstage in der Turnhalle in der Gartengasse in Lübben: Montag, 15 bis 16 Uhr, 17 bis 18 Uhr, Donnerstag, 15 Uhr bis 17 Uhr (zwei Kurse), Freitag, 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Tel. Lübben 4057 oder 278440.