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Antrag: Radel-Weg nach Laasow

Vetschau. Eine Radwegverbindung zwischen dem Spreewald und dem Lausitzer Seenland ist für die touristische Entwicklung von Vetschau unabdingbar. Das sagen sich die Fraktionen SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen und haben einen entsprechenden Antrag formuliert, der im Wirtschaftsausschuss, im Tourismus- , im Hauptausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert und letztlich beschlossen werden soll. Hannelore Kuschy

Nach den Vorstellungen der drei Fraktionen soll der bisher als Wanderweg ausgewiesene etwa zwei Kilometer lange Weg von Tornitz nach Laasow im Wald von Tornitz bis zur L 524 ausgebaut werden. Bislang sei dieser Weg unbefestigt und wegen des losen Sandes als Radweg ungeeignet. Geplant werden könne 2018 und ein Jahr später solle gebaut werden. Die Mittel seien in den Doppelhaushalt 2018/19 eingestellt werden. Später könnte der Radweg ab der Landesstraße auf vorhandener Trasse nach Wüstenhain und straßenbegleitend nach Laasow weitergeführt werden.

Zwischen Vetschau und dem Gräbendorfer See, so die Fraktionen, bestehe keine direkte Radwegeverbindung. Um den See herum und von dort nach Altdöbern und in den Spree-Neiße-Kreis (Krieschow, Koselmühle) jedoch existierten gut ausgebaute Radwege. In diesem Zusammenhang üben SPD, Linke und Bündnisgrüne Kritik an der Stadtverwaltung. Von deren Seite werde nichts unternommen, um Mittel in den Entwurf des Haushaltes 2018/19 einzustellen, obwohl ein Radweg von Vetschau nach Laasow die touristische Erschließeung des Gräbendorfer Sees und dem wachsenden Radtourismus entgegen komme, heißt es.

Der Tourismusausschuss hat sich vor Ort umgeschaut und sprach sich für den etappenweisen Ausbau des Radwegs aus.

Bis zu den Beratungen jedoch vergeht noch Zeit. Der Wirtschaftsausschuss kommt am 28. September und der Tourismusausschuss am 16. Oktober zusammen. Die Vetschauer Stadtverordnetenversammlung berät Beschlussvorlagen und Anträge erst wieder am 9. November.